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Umland Toller Abend mit Schraubenyeti
Region Umland Toller Abend mit Schraubenyeti
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08:41 20.03.2017
Schraubenyeti. Quelle: PR
Radebeul

„Zehn bis 20 Leute mehr wären schon schön gewesen“, resümiert Veranstalter Frank Mietzsch, als er über die leer gebliebenen Stuhlreihen blickt. Nur etwa 20 Interessierte fanden am Freitagabend den Weg in den Radebeuler Kulturbahnhof zur ersten Veranstaltung der Reihe „Im Konzert – Zum Gespräch“.

Martin Lischke, alias „Schraubenyeti“ und seine Band „Das Mammut“ waren die musikalischen Gäste des Abends. Und sie legten gleich ordentlich los. Nach einer kurzen Anmoderation von Frank Mietzsch und Anita Jankowski füllte sich die gemütlich dekorierte Halle mit Folk-Klängen und Rhythmen, bei denen kaum ein Fuß still halten konnte.

Lischke saß an seinem Klavier, welches mit Rollen ausgestattet ist und normalerweise in Parks und auf der Straße zum Einsatz kommt. Er singt vorwiegend deutsch und lässt sich bei seinen Texten vielseitig inspirieren. So stammt das Lied „Foto“ von einer Erfahrung, die Lischke während eines Auftrittes als Straßenmusiker machte.

„Ein Mann lief vorbei und machte ein Foto von mir, ohne sich auch nur ein Lied wirklich anzuhören“, erzählt er. „Hast du kein Foto gemacht, hast du es nicht gesehen“, heißt es im Text und soll den Hörer zum Nachdenken anregen.

Anschließend wurde der Abend mit einem Quiz mit Fragen aus dem musikalischen Bereich aufgelockert, bei welchem Band und Publikum gegeneinander antraten. Am Ende siegte das Publikum und alle bekamen einen Rabattgutschein für die nächste Veranstaltung.

An dem Abend, welcher in eine angenehme familiäre Atmosphäre gehüllt war, sollte es nicht nur um die Musik selbst gehen, sondern auch um die Musiker. In einem entspannten Interview erzählten die Jungs, wie sie zu ihren Instrumenten kamen und wie so ein Lied eigentlich entsteht. Martin Lischke, alias Schraubenyeti, komponiert dabei schon einmal in seinem T4 am Klavier – auf einem Rastplatz.

Der ungewöhnliche Name des Berufsmusikers lässt sich einfach erklären. Der studierte Maschinenbauer schraubt gerne, vor allem an seinem Klavier, und wird wegen seiner behaarten Füße von Freunden „Yeti“ genannt. Berühmt werden ist nicht seine Prämisse, aber wenn ihm irgendwann mal jemand die Instrumente auf die Bühne trägt, wäre das schon schön, meinte Schraubenyeti schmunzelnd.

Eine dritte Liederrunde ließ die Besucher noch einmal in stimmungsvolle Folk-Rhythmen abtauchen und das Stillsitzen fiel nicht leicht. Auch eine Zugabe wurde verlangt. Nach einem Abend voller handgemachter Musik – im wörtlichen wie im künstlerischen Sinne – blickt Frank Mietzsch hoffnungsvoll auf die nächste Veranstaltung am 12. Mai. Mit Musiker „Rany“ können sich die hoffentlich zahlreicheren Besucher auf noch mehr Liedermacherei der besonderen und sehenswerten Art freuen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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