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"Tanne" Pirna droht erneut der Abriss

"Tanne" Pirna droht erneut der Abriss

Über das Schicksal der "Tanne" entscheidet kommenden Dienstag Pirnas Stadtparlament. Und die Verwaltung gibt Investor Rolf-Dieter Sauer keine Chance mehr, ein Betreiberkonzept zur Wiederbelebung des einstigen Kulturhauses vorzulegen.

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Der Kran steht nicht für die "Tanne", sondern wurde für ein Bauprojekt auf dem Nachbargrundstück aufgebaut. Ob überhaupt noch ein Baukran zur Sanierung des einstigen Kreiskulturhauses anrollt, wird immer fraglicher.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Auf der Tagesordnung steht der Antrag der SPD/Grüne-Fraktion, den Vertrag mit Sauer zu kündigen. Die Verwaltung empfiehlt den anderen Räten zuzustimmen.

Bereits im Sommer sahen die Sozialdemokraten das Projekt "Tanne" als gescheitert an. Dem Investor war es nicht gelungen, ein wichtiges Grundstück zu erwerben, um aus den "Tannensälen" ein Restaurant mit Veranstaltungssaal und dem benachbarten ehemaligen Gewerkschaftshaus ein Hotel zu machen. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) plädierte damals für einen Aufschub der Entscheidung. Sauer wollte ein neues Konzept vorlegen, dieses Mal nur ein Veranstaltungssaal ohne Herberge und großer Gastronomie. Er sollte im September der Stadt erste Ergebnisse vorlegen, im November sollte dann die Entscheidung fallen.

Wie nun der OB informierte, hatte sich die Stadtspitze mit dem Investor darüber verständigt, dass dieser "schriftliche Unterlagen zur Darstellung der neuen konzeptionellen Überlegungen" einreicht. Abgabetermin war der 25. September. Vor Ablauf der Frist teilte Sauer dem Rathaus mit, dass er diesen Termin nicht einhalten könne. Er bat um Zeitaufschub sowie die Möglichkeit, über den Zwischenstand seiner Bemühungen auf der Stadtratssitzung am 6. November zu berichten. Kurz vor Beginn der Sitzung sagte er aus Krankheitsgründen ab. Am 23. November bat die Stadtspitze noch einmal den Investor, Unterlagen vorzulegen, wie er das marode Kulturhaus sanieren und einen Saal mit rund 500 Sitzplätzen betreiben möchte. Doch das Ultimatum am 5. Dezember ließ Sauer verstreichen. An der Stadtratssitzung am 18. Dezember werde er nicht teilnehmen, berichtete OB Hanke.

Nun liegt es in der Hand der Stadträte. Vor zwei Jahren standen sie vor der Entscheidung: Abriss der "Tanne" oder ihr mit Hilfe des Investors eine Chance geben. Am kommenden Dienstag beschließen sie erst einmal, ob sie mit Sauer weiter zusammenarbeiten. S.K.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.12.2012

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