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Stolpen will 2018 groß feiern – Hohnstein bangt dagegen um Zukunft der Burg

Tourismus Stolpen will 2018 groß feiern – Hohnstein bangt dagegen um Zukunft der Burg

CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig hat auf der Tourismusbörse in Bad Schandau Hoffnungen gedämpft, dass der Freistaat Sachsen die Burg Hohnstein übernehmen könnte. „Ich kann mit nicht vorstellen, dass die Anlage wieder in staatlichen Besitz geht“, berichtete er über sein Fazit nach einem Gespräch mit dem sächsischen Finanzminister.

Die Burg Stolpen war zu erst da. Um sie herum hat sich im Mittelalter eine Stadt entwickelt. Die urkundliche Ersterwähnung war im Jahr 1218.

Quelle: Archiv

Stolpen/Hohnstein. Mit der Tourismusbörse in Bad Schandau haben die führenden Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Ausflugsziele, Veranstalter sowie Beherbergungs- und Transportbetriebe die diesjährige Saison eingeläutet. Über 70 Aussteller waren ins Nationalparkzentrum in Bad Schandau gekommen, um ihre Angebote zu präsentieren. Dabei warf ein rundes Jubiläum seine Schatten voraus. Die Stadt Stolpen feiert im nächsten Jahr ihr 800-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum ist eine Festwoche vom 1. bis 10. Juni 2018 geplant, kündigte Bürgermeister Uwe Steglich (FDP) an.

Ein großes Gesprächsthema war jedoch eine andere Stadt mit einer Burg: Hohnstein. Der bisherige Betreiber wird die Burganlage zum Ende der diesjährigen Saison schließen. Er hat den Pachtvertrag mit dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bereits gekündigt. Am Montag entscheidet der Kreistag, ob die gesamte Anlage in der Hand des Kreises wieder vereint wird. Wenn der Erbaupachtvertrag mit dem insolventen Verein Familienferien- und Häuserwerk der Deutschen Naturfreunde für einen Gebäudeteil aufgelöst ist, soll der Landrat nach einem neuen Nutzer für die gesamte Burg suchen. CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig gab Hoffnungen, dass der Freistaat Sachsen die Anlage übernimmt, einen Dämpfer. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Burg Hohnstein wieder in staatlichen Besitz übergeht“, sagte Brähmig nach einem Gespräch mit Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU).

Von S.K.

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