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Steriles OP-Besteck aus Boxdorf - Elblandkliniken verfolgen zentrales Reinigungskonzept / Zusammenarbeit mit Duisburger Dienstleister

Steriles OP-Besteck aus Boxdorf - Elblandkliniken verfolgen zentrales Reinigungskonzept / Zusammenarbeit mit Duisburger Dienstleister

Die Elblandkliniken GmbH will die Sterilgutversorgung ihrer Krankenhäuser in Meißen, Radebeul, Großenhain und Riesa an einem Standort zentralisieren.

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Die Cleanpart-Niederlassung im Boxdorfer Gewerbegebiet soll um einen Anbau erweitert werden. Hier wollen die Elblandkliniken Mitte 2013 einziehen.

Quelle: Martin Förster

Moritzburg. Von Stephan Klingbeil

Dafür arbeitet das Unternehmen künftig mit der Duisburger Cleanpart Healthcare GmbH zusammen. Eine Tochtergesellschaft mit dem neuen Partner wurde gegründet, bei der die Elblandkliniken mit 51 Prozent Mehrheitseigner sind.

Das gemeinsame Unternehmen heißt Elbland Sterilgutgesellschaft mbH. Deren Hauptaufgaben sind Reinigung und Aufbereitung von wieder verwendbaren OP-Instrumenten für mehr als 20 000 Operationen pro Jahr. "Dies geschieht in speziellen Geräten, vornehmlich über Hitze oder Dampf", sagt Sprecherin Daniela Bollmann von den Elblandkliniken. Die neue Firma soll bei der Cleanpart-Niederlassung im Gewerbegebiet des Moritzburger Ortsteils Boxdorf angesiedelt werden.

Geplant ist, den dortigen Standort um einen Anbau zu erweitern. Cleanpart soll die Investitionen für Anbau und Spezial-Geräte stemmen, heißt es von den Elblandkliniken, die Mieter sein werden. Dies betreffe sowohl die neuen Räume als auch die Apparate dort. Möglichst Mitte 2013 soll die Arbeit aufgenommen werden. Die 22 Mitarbeiter, die derzeit an den Klinikstandorten für Reinigung die Versorgung mit Sterilgut zuständig sind, werden ohne Einbußen in die neue Tochtergesellschaft überführt. Laut dem Geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Sellinghoff von Cleanpart Healthcare sollen rund 30 Mitarbeiter dort tätig sein. Daniela Bollmann zufolge ist zwar sicher, dass das Personal aufgestockt wird. Offen sei aber die Anzahl der Neueinstellungen.

Doch warum die Zusammenlegung an einen zentralen Standort? Kostengründe hätten laut Daniela Bollmann keine entscheidende Rolle gespielt. "Bei der Etablierung einer zentralen Sterilgutversorgung steht die Kostenersparnis nicht im Vordergrund", sagt sie. Vielmehr sollen somit Abläufe verbessert und die hohe Qualität auch zukünftig gesichert werden, ergänzt sie.

Bereits im von den Elblandkliniken vor vier Jahren vorgelegten Strukturkonzept 2014 war die zentrale Sterilgutversorgung aller Standorte festgelegt. Cleanpart Healthcare wurde als Partner über eine europaweite Ausschreibung ermittelt. Laut Sellinghoff ist die Firma für die Aufbereitung wieder verwendbarer Medizinprodukte eine der führenden im deutschsprachigen Raum.

Gesellschafter seien er selbst und die Stuttgarter Cleanpart GmbH, die als international tätiger Dienstleister im Halbleiter-Bereich Niederlassungen in Europa, USA und Asien führt. Die Duisburger Experten würden unter anderem für Kliniken in München, Regensburg, Darmstadt, Duisburg oder auch Wien arbeiten. Das Projekt mit den Elblandkliniken sei vergleichbar mit dem Auftrag der städtischen Kliniken Köln. Dort werde zeitgleich eine zentrale Sterilgutversorgung aufgebaut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.10.2012

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