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Umland Steinschlag an der Amselfallbaude
Region Umland Steinschlag an der Amselfallbaude
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18:35 20.07.2017
Im Dach des Nebengebäudes, unter dem Wanderer tagsüber einen schattigen Platz zum Ausruhen suchen, klafft nach dem nächtlichen Felssturz ein Loch. Quelle: Foto: Mike Jäger
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An der Amselfallbaude gab es in der Nacht zu Donnerstag einen Steinschlag. Oberhalb der beliebten Ausflugsgasstätte im Amselgrund hatte sich eine Felsplatte aus einer natürlichen Felswand gelöst und ist ins Tal gestürzt. Dabei schlug die Steinplatte auf das Dach des Nebengebäudes auf und zerschmetterte in mehrere Stücke. Etliche Brocken, einer maß circa 35 mal 40 mal 50 Zenitmeter, fielen in den Außengastronomiebereich. „Ein Tisch wurde in Mitleidenschaft gezogen und ein Stuhl verbogen“, berichtete Gaststätteninhaber Uwe Knaak.

Im Dach des Nebengebäudes, das Quartiere der Nationalparkverwaltung beherbergt, klafft ein Loch. Durch den Felsabgang wurde auch die Dachrinne verbogen.

Über die Menge des von der Felswand abgebrochenen Steinmaterials gibt es unterschiedliche Angaben. Die Nationalparkverwaltung sprach von rund 0,3 Kubikmetern, Zeugen vor Ort schätzten die Brockenmenge auf bis zu 1,5 Kubikmeter. Die Nationalparkverwaltung habe eine Sicherheitskontrolle der Felswand nach weiteren losen Steinen beauftragt, teilte Nationalparksprecher. Diese wird am Freitag fortgeführt. Die Amselfallbaude ist weiter geöffnet

„Steinschläge wie diese zählen zu den typischen Gefahren im gesamten Elbsandsteingebirge, mit denen Besucher rechnen müssen. Wir können Felsstürze weder vorhersagen noch flächendeckend verhindern“, erklärte Nationalparkchef Dr. Dietrich Butter.

Von S.K.

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