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Städtische Schulden erreichen neuen Tiefstand

Coswiger Schuldenstand Städtische Schulden erreichen neuen Tiefstand

Die große Kreisstadt erreicht in diesem Jahr einen neuen Tiefstand im Schuldenbereich. Zum 31. Dezember weist Coswig eine Verschuldung bei Kreditinstituten von circa 7 Millionen Euro auf. Zu Beginn des Jahres wies die Stadt noch etwa 8,9 Millionen Euro Schulden bei den Banken auf und diese konnten laut Bürgermeister Thomas Schubert weiter abgebaut werden.

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Quelle: 79050535

Coswig. Die große Kreisstadt erreicht in diesem Jahr einen neuen Tiefstand im Schuldenbereich. Zum 31. Dezember weist Coswig eine Verschuldung bei Kreditinstituten von circa 7 Millionen Euro auf.

Zu Beginn des Jahres wies die Stadt noch etwa 8,9 Millionen Euro Schulden bei den Banken auf und diese konnten laut Bürgermeister Thomas Schubert weiter abgebaut werden. Somit konnte Coswig in diesem Jahr weitere 1,9 Millionen Euro Schulden tilgen.

Dies gelang durch den Vollzug aller Umschuldungen, Tilgungen und Sondertilgungen im Darlehensportfolio. Der Schuldenstand entspricht nun einem Pro-Kopf-Betrag von 339 Euro. Im vorigen Jahr lag dieser Wert noch bei 432 Euro. „Damit liegt die Verschuldung deutlich unter dem sächsischen Landesdurchschnitt von 748 Euro pro Einwohner“, erklärt Schubert. Die Verschuldung in Coswig konnte in den vergangenen zwölf Jahren um 69 Prozent gesenkt werden.

Der Schuldenabbau soll 2017 natürlich weitergehen. Dafür ist im Doppelhaushaltsplan 2016/17 eine Tilgung in Höhe von 2 Millionen Euro vorgesehen. Damit läge der Wert der Schulden Ende 2017 nur noch bei 5 Millionen Euro. Das entspräche einem Pro-Kopf-Wert von 243 Euro. „Damit wird ein wichtiger Meilenstein im Jahr 2017 erreicht: im Dezember 2017 wird erstmals eine niedrigere Verschuldung als zum Jahresende 1991 erreicht werden“, blickt Schubert hoffnungsvoll in die Zukunft. Den letzten Meilenstein erreichte die Kreisstadt im März 2015. Zu diesem Zeitpunkt konnte eine niedrigere Verschuldung als zum Jahresende 1992 erreicht werden.

Neben den vertraglich fest vereinbarten Tilgungsraten sind auch in den folgenden Jahren weitere Sondertilgungen im Haushalt eingeplant. Der Finanzierungszeitraum endet 2020 und bis zu diesem Zeitpunkt so der Schuldenstand auf 1,7 Millionen Euro gesenkt werden. Das würde einen Pro-Kopf-Wert von nur noch 85 Euro ergeben. Das wäre ein großer Schritt in Richtung null auf der Schuldenuhr. Den Höchststand der Verschuldung erreichte die Stadt 2004, da betrug der Stand fast 23 Millionen Euro. Dieser Schuldenberg konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgebaut werden.

 

Von Lisa-Marie Leuteritz

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