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Umland Stadtgalerie Radebeul bietet zum Ausstellungsende Sonderführung an
Region Umland Stadtgalerie Radebeul bietet zum Ausstellungsende Sonderführung an
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16:43 26.10.2017
Johannes Thaut: Gabriele im Schnee, Aquarell, 1967 Quelle: Repro: Karin Baum
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Radebeul

„Sammlung statt Sammelsurium“ heißt die aktuelle Ausstellung in der Stadtgalerie, die anlässlich ihrer Gründung vor 25 Jahren Werke der städtischen Kunstsammlung zeigt. Am Sonntag ist die Schau zum letzten Mal zu sehen, Stadtgaleristin Karin Baum bietet dann um 16 Uhr eine Sonderführung an. Gezeigt werden etwa 150 Werke von 80 Künstlern aus vier Jahrhunderten. Schwerpunktthemen sind Stadt- und Naturlandschaften, Künstlerbildnisse und Künstlerselbstbildnisse, figürliche Darstellungen, Tierstudien und Stillleben.

Es sei kein Zufall gewesen, dass der erste Ankauf, nachdem Radebeul 1992 das erste Mal ein Budget für eine Kunstsammlung bereit stellte, Heinz Draches Ölbild „Meine Umgebung“ von 1960 war, wie Stadtgaleristin Baum sagt. Während die meisten Künstler trotz der ausgeprägten Industriedichte in Radebeul die Lößnitz weiterhin als privilegierte Villenlandschaft verewigten, zeigte Drache sie als enge Stadtlandschaft mit mächtigen Schornsteinen, aus denen dicker Rauch qualmt. Ihr sei es bei der Anlage der Sammlung von Anfang an darum gegangen, mit Klischees zu brechen und das vielfältige Spektrum künstlerischen Schaffens in der Lößnitz zu zeigen, sagt Baum.

Mehr als 2000 Werke umfasst die Sammlung inzwischen, darunter auch solche klassischer Lößnitzmaler wie Karl Kröner und Paul Wilhelm. Oft habe der Zufall bei Ankäufen und Schenkungen geholfen, erinnert Baum. So kamen Werke von Gussy Hippold-Ahnert in die Sammlung, kurz bevor diese aus der Villa Sorgenfrei in einen Gorbitzer Plattenbauwohung umzog.

Bis Sonntag: „Sammlung statt Sammelsurium“, Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21, So. 14-18 Uhr geöffnet, 16 Uhr Sonderführung

Von Uwe Hofmann

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