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Umland Stadt Radebeul möchte 14 Millionen Euro investieren
Region Umland Stadt Radebeul möchte 14 Millionen Euro investieren
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18:28 11.02.2019
Symbolfoto. Quelle: dpa
Radebeul

Im Monat März möchte der Radebeuler Stadtrat traditionell den Finanzplan für dieses Jahr auf den Weg bringen. Derzeit können Bürger den Etatentwurf für 2019 im Rathaus einsehen. Die Verwaltung rechnet im Ergebnishaushalt mit Einnahmen von rund 63 Millionen Euro. Dem stehen Ausgaben von circa 62,5 Millionen Euro gegenüber. Das bedeutet für das Gesamtergebnis unterm Strich ein Plus von fast 500000 Euro. Damit gelingt der Haushaltsausgleich wie in den Vorjahren auf der ersten Stufe.

Zu den Haupteinnahmequellen zählen neben der allgemeinen Schlüsselzuweisung durch den Freistaat in Höhe von 13,3 Millionen Euro vor allem Steuern und ähnliche Abgaben mit fast 30,7 Millionen Euro. Dazu gehören die Grundsteuer B auf Immobilien mit 3,4 Millionen Euro, die Gewerbesteuer mit 10,5 Millionen Euro sowie der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit knapp 13,6 Millionen Euro. Bei letztgenannter Einnahme erwartet die Verwaltung in der mittelfristigen Finanzplanung den größte Zuwachs, und zwar um 1,7 Millionen Euro bis 2022.

Die Gewerbesteuereinnahmen steigen in diesem Zeitraum nach jetziger Prognose dagegen „nur“ um rund 600000 auf 11,1 Millionen Euro. Derzeit sind 2877 aktive Gewerbebetriebe in Radebeul erfasst, von denen wiederum weniger als 25 Prozent so viel Gewinn erzielen, dass sie tatsächlich Gewerbesteuer an die Stadt abführen müssen. D.h., 2214 Unternehmen haben im vorigen Jahr keine Vorauszahlungen geleistet, 124 maximal bis 1000 Euro, 387 zwischen 1000 und 10000 Euro, 137 bis zu 100000 Euro und 15 Betriebe über 100000 Euro. Der Hebesatz bleibt unverändert bei 400 Prozent.

Bei den Ausgaben schlagen die Personalkosten mit 16,8 Millionen Euro zu Buche. In der Verwaltung und den städtischen Kitas sind für dieses Jahr 293 Stellen im Plan ausgewiesen. Auf das Konto des Landkreises Meißen muss die Kämmerei fast 14,6 Millionen Euro an Kreisumlage überweisen.

Knapp 14 Millionen Euro möchte die Stadt Radebeul in 2019 investieren. Auf der Agenda stehen die Weiterführung begonnener Vorhaben wie der Erweiterungsbau am Gymnasium Luisenstift sowie der zweite Bauabschnitt am Bootshaus. Schillerschule und Pestalozzihaus bekommen neue Schulhöfe. Beim größten Straßenbauprojekt haben die Arbeiten auf der Meißner Straße bereits begonnen.

Bis 19. Februar liegt der Haushaltsplan im Rathaus, Pestalozzistraße 6, Zimmer 2.01, öffentlich aus. Einwendungen sind bis 4. März möglich. Weiterhin ist der Entwurf zusätzlich auch auf der Internetseite www.radebeul.de unter Aktuelles als PDF-Dokument hinterlegt.

Von Silvio Kuhnert

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