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Umland Stadt Pirna lässt im kommenden Frühjahr die Zehistaer -/Liebstädter Straße erneuern
Region Umland Stadt Pirna lässt im kommenden Frühjahr die Zehistaer -/Liebstädter Straße erneuern
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16:52 12.02.2018
Eine Schubkarre steht auf einer Straßenbaustelle. Quelle: dpa
Pirna

Im kommenden Frühjahr müssen sich Kraftfahrer auf Verkehrsbehinderungen im Seidewitztal einstellen. Die Stadt Pirna lässt die Fahrbahn auf der Zehistaer und Liebstädter Straße (Staatsstraße 173) erneuern. Das hat eine halbseitige Sperrung der Verkehrsachse von der Canalettostadt nach Bad Gottleuba und Liebstadt zwischen Kohlbergstraße und Berggießhübeler Straße zur Folge. Zeitweise ist die Strecke komplett gesperrt.

Der Asphalt muss auf dem Straßenzug ausgewechselt werden. Er weist großflächig Schäden auf. Punktuell ist auch der Unterbau kaputt. In einem schlechten Zustand befindet sich zudem das Entwässerungsgerinne. Die Sanierungsarbeiten sollen nach den Osterfeiertagen am 3. April beginnen und werden voraussichtlich bis 15. Juni dauern, wie Stadtsprecher Thomas Gockel mitteilt.

Auf der rund 1,5 Kilometer langen Strecke sind zwei Bautrupps unterwegs. Der eine fängt mit der Instandsetzung der Granitkleinpflasterrinne und der Straßenentwässerung am Knotenpunkt Berggießhübler Straße/Liebstädter Straße, also in Höhe des Hotels „Zur Post“, an und arbeitet sich bis zur Baustelle der Südumfahrung vor. Die andere Gruppe von Bauarbeitern beginnt parallel nördlich der Baustelle Südumfahrung und bewegt sich in Richtung Kohlbergstraße. „Die Arbeiten unter der halbseitigen Sperrung werden im gesamten Bereich voraussichtlich am 31. Mai 2018 abgeschlossen“, informiert Gockel. Der Verkehr wird mit Ampeln geregelt.

Nach der Instandsetzung der Granitkleinpflasterrinne wird die Asphaltschicht in beiden Bauabschnitten ebenfalls parallel erneuert. Dafür wird eine Vollsperrung notwendig. Um den Verkehr im Seidewitztal vor allem an den Wochentagen nicht komplett lahm zu legen, machen die Bauleute Wochenendschichten. „Es ist bisher angedacht, dass diese Bauphasen an den ersten zwei Wochenenden im Juni 2018 jeweils beginnend an einem Freitagnachmittag bis zum darauffolgenden Montag in den Morgenstunden unter Vollsperrung der Staatsstraße 173 durchgeführt werden“, berichtet Gockel. Im Nachgang zu den Vollsperrungen erfolgen dann bis Mitte Juni unter halbseitiger Sperrung die Restarbeiten wie zum Beispiel die Herstellung der Fugen und der Farbmarkierung mittels Wanderbaustelle. Die Markierung in Kaltplastik wird dann voraussichtlich im August aufgetragen mit Verkehrseinschränkungen analog der vorherigen Markierungsarbeiten.

Rund 697000 Euro kostet das Vorhaben. 80 Prozent der Baukosten übernimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits im vorigen Jahr absolviert werden. Doch die Stadt fand keine Baufirma. Auf eine erneute Ausschreibung hin haben sich acht Firmen gemeldet.

Für alle interessierten und betroffenen Bürger, Anlieger, Anwohner sowie gewerbetreibende Unternehmen bietet die Stadt eine Informationsveranstaltung über die Fahrbahnerneuerung an. Diese wird am Montag, 5. März um 18 Uhr im Großen Ratssaal im Rathaus stattfinden.

Von Silvio Kuhnert

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