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Stadt Freital macht mehrere Schwarzdecken wieder flott

Instandsetzungsarbeiten im Stadtgebiet Stadt Freital macht mehrere Schwarzdecken wieder flott

Mit Verkehrseinschränkungen und Parkverboten müssen Autofahrer auf etlichen Straßen im Freitaler Stadtgebiet ab diesem Mittwoch bis kommenden Freitag rechnen. Die Stadt lässt großflächig Schwarzdecken reparieren.

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Quelle: dpa

Freital. Mit Verkehrseinschränkungen und Parkverboten müssen Autofahrer auf etlichen Straßen im Freitaler Stadtgebiet ab diesem Mittwoch bis kommenden Freitag rechnen. Die Stadt lässt großflächig Schwarzdecken instandsetzen. Folgende Straßen sind ganz oder in Abschnitten betroffen: Höckendorfer Straße, Wurgwitzer Straße, Pennricher Straße, Burgwartstraße (Teilstück), Gartenstraße, Zur Wiederitz, Lohberg, Bernhard-Naumann-Weg, Am Raschelberg, Bergmannstraße und Heimstättenweg. Autofahrer werden gebeten die aufgestellten Halte- und Parkverbotsschilder zu beachten, den sonst wird es für sie teuer. „Das Parken auf den betroffenen Straßenabschnitten ist generell nicht möglich. Bei Zuwiderhandlungen müssen die Fahrzeuge gebührenpflichtig abgeschleppt werden“, teilte Stadtsprecher Matthias Weigel mit.

Bei der Instandsetzung der Fahrbahnen arbeitet die Stadt mit einer Spezialfirma zusammen. Diese spritzt eine bitumhaltige Emulsion auf die alte Straßenoberfläche und streut danach Edelsplitt darüber. Der Splitt wird zunächst von einer Walze angedrückt und bleibt etwa eine Woche lang liegen. Die darüber fahrenden Autos verfestigen die neue Oberfläche in der Zeit zusätzlich. „Mit dem Verfahren kann die Haltbarkeit der Straßen um fünf bis sieben Jahre verlängert werden“, informierte Weigel. Nach einer Woche lässt die Stadt den restlichen Splitt abkehren. Er wird im Bauhof eingelagert und für andere Ausbesserungsarbeiten wiederverwendet.

„Mit den Straßeninstandsetzungsarbeiten kann nicht nur eine wieder glatte und optisch ansprechende Straßenoberfläche erreicht werden, die besonders im Winter wieder mehr Grip bietet, sondern auch das Eindringen von Wasser in kleine Risse, die sich über die Jahre gebildet haben, wird verhindert“, berichtete Weigel. Damit werden Frostschäden vermieden, die eine teure Straßensanierung nach sich ziehen würden. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Straße nicht lange gesperrt werden muss, sondern sie ist nach dem Aufbringen des Splitts wieder befahrbar. Rund 50000 Euro stehen jedes Jahr im städtischen Haushalt für die Instandsetzungsarbeiten zur Verfügung. Damit können jährlich auf rund 25000 Quadratmeter Straße Bitumen und Splitt aufgetragen werden. Die Stadt wendet dieses Verfahren seit 1992 an.

Von Silvio Kuhnert

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