Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Stadt Coswig plant den Bau einer neuen Sporthalle im Spitzgrund
Region Umland Stadt Coswig plant den Bau einer neuen Sporthalle im Spitzgrund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:56 30.01.2018
Die marode Turnhalle neben der Förderschule möchte die Stadt Coswig durch einen größeren Neubau ersetzen. Quelle: Foto: Silvio Kuhnert
Coswig

Am Haushalts- und Investitionsplan für dieses und nächstes Jahr arbeitet derzeit die Stadt Coswig. „Ein großes und ambitioniertes Projekt ist der Bau einer Zweifeld-Sporthalle“, kündigt Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) an. Sie soll im Spitzgrund am Standort des Förderschulzentrums „Peter Rosegger“ entstehen. „2018 wird geplant“, so Neupold weiter. Der Verwaltungsausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung die städtische Wohnverwaltungs- und Service GmbH (WVS) mit der Planung beauftragt. „2019 wird gebaut“, hofft das Stadtoberhaupt.

Auf die Fertigstellung der Sportstätte blickt Neupold schon mit freudiger Erwartung voraus. „Dort muss unbedingt eine neue Halle gebaut werden, denn die alte ist kaputt“, berichtet der OB. Die baulichen Mängel der bestehenden Turnhalle sind aber nicht der einzige Grund, warum die Stadt einen Ersatzneubau anstrebt. Es bestehen Kapazitätsprobleme beim Schulsport.

Am Schulstandort im Spitzgrund können zwar die beiden Grundschulen, eine staatliche und eine evangelische, ihren Sportunterricht abhalten, die evangelische Oberschule jedoch nicht. Ein Teil der Sportstunden müssen die Oberschüler außerhalb des Bildungszentrums West absolvieren. Die Unterrichtsplanung gestaltet sich jedoch schwierig, da die anderen Sporthallen der Stadt ebenfalls stark belegt sind. Des Weiteren bestehen im Freizeitbereich für den Kindersport Kapazitätsengpässe, da in den zurückliegenden Jahren verstärkt Hallenzeiten am Nachmittag durch zusätzliche Klassenbildungen und durch Ganztagsangebote belegt wurden.

Für eine Lösung der Kapazitätsprobleme stand die Sporthalle des Bildungszentrums West nicht zur Verfügung. Diese Halle könne nicht erweitert werden, wie die Stadtverwaltung informiert. Sie setzte sich daher mit dem Landratsamt in Meißen in Verbindung. Denn der Landkreis ist Träger des Förderschulzentrums mit der sanierungsbedürftigen Sporthalle. Beide einigten sich darauf, an diesem Schulstandort gemeinsam eine Zweifeld-Sporthalle zu errichten. Dabei würde ein Feld dem Förderschulzentrum und ein Feld für den Schulsport der Coswiger Regelschulen zur Verfügung stehen.

Wie OB Neupold meint, habe diese Lösung noch ein „riesiges Abfallprodukt“ im positiven Sinne zur Folge. Denn mit der neuen Halle könnte die Stadt nicht nur den Schülern etwas „Modernes“ bieten. „Sondern wir hätten zwei Felder für unseren Freizeitsport, worüber sich die Vereine sicherlich freuen werden“, so Neupold.

Die neue Halle möchten Stadt und Landkreis neben dem bestehenden Sportgebäude der Förderschule bauen. Nach der Fertigstellung soll die marode Einfeld-Sporthalle abgerissen werden. Auf der frei werdenden Fläche entstehen danach die notwendigen Parkplätze für die künftigen Hallennutzer. Rund vier Millionen Euro wird die Realisierung des Bauvorhabens nach jetziger Schätzung kosten. Die Investitionssumme wollen sich Stadt und Landkreis teilen.

Von Silvio Kuhnert

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Umland Nach Nicht-Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt - Pirnas OB Hanke wendet sich in einem Offenen Brief an Frauke Petry

Für einigen Gesprächsstoff hat in Pirna die Nicht-Einladung der neuen Bundestagswahlkreisabgeordneten Frauke Petry zum Neujahrsempfang der Stadt gesorgt. In einem Offenen Brief hat sich nun OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) an die ehemalige AfD-Chefin gewandt, worin er seine Beweggründe schildert.

31.01.2018

Zu einer Informationsveranstaltung über den Ausbau der Bahnhofstraße lädt die Stadt Radebeul am Donnerstag, 8. Februar, ein. Neben dem Ergebnis der Bürgerbefragung soll das weitere Vorgehen mit den drei Gestaltungsvarianten Thema sein.

30.01.2018

Unter dem Titel „Mit Rotkopf Görg im schwarzen Reich der Zwerge“ sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren am 17. Februar um 10 Uhr zur Führung auf Schloss Burgk eingeladen.

30.01.2018