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Siege für HC Elbflorenz und Rödertalbienen - Pirna chancenlos

Siege für HC Elbflorenz und Rödertalbienen - Pirna chancenlos

Die Drittliga-Handballer vom HC Elbflorenz haben im dritten Saisonspiel den ersten Sieg gefeiert. Die Dresdner setzten sich am Sonnabend vor heimischer Kulisse gegen den bis dahin ungeschlagenen Dessau-Roßlauer HV mit 29:21 (14:11) durch.

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Wurfgewaltig: Alexander Matschos zieht gegen drei Dessauer ab, insgesamt gelangen ihm bei ersten Saisonsieg des HC Elbflorenz acht Tore.

Quelle: S. Schubert

Den ärgerlichen Punktverlust im Derby bei Lok Pirna hatten die Schützlinge von Trainer Peter Pysall gut weggesteckt. Sie präsentierten sich im zweiten Heimspiel mit einer deutlichen Steigerung in der Abwehr und auch mit mehr Mut im schnellen Spiel nach vorn. Ein glänzend aufgelegter Timo Meinl im Tor war ein sicherer Rückhalt, der den gegnerischen Spielern ein ums andere Mal den Schneid abkaufte. Ein wichtiger Baustein für den Erfolg war auch das Comeback von Mario Scholz. Nach überstandenem Mittelfußbruch war der 32-Jährige erstmals wieder dabei und organisierte seine Abwehr wie gewohnt lautstark. Auch Neuzugang Rasmus Hansen kommt immer besser in Schwung.

Schon in der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber ein kleines Polster erarbeiten, das sie in der zweiten Hälfte auch nicht mehr hergaben. Das spektakulärste Tor gelang sicher dem dänischen Neuzugang Martin Petersen, der in der 45. Minute aus über zwölf Metern Entfernung mit einem eiskalten Schlagwurf traf. Erfolgreichster Werfer war einmal mehr Alexander Matschos, aber auch Matthias Rudow, Tim-Philip Jurgeleit oder Jörg Reimann zeigten ansteigende Form. Gäste-Trainer Sven Liesegang meinte nach dem Spiel sogar: "Elbflorenz war mindestens eineinhalb Klassen besser als wir." Sein ehemaliger Magdeburger Mannschaftsgefährte Peter Pysall freute sich natürlich über den ersten Sieg, blieb aber wie immer am Boden: "Kompliment an meine Jungs, die sich für das harte Training in der Woche belohnt haben. Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Diese Leistung müssen wir nun stabilisieren und ausbauen."

Elbflorenz-Tore: Matschos 8, Jurgeleit 6/2, Rudow 5, Petersen 4, Reimann 3, Kaiser, Knudsen, Scholz je 1.

Lok Pirna in Baunatal chancenlos

Für die Männer von Lok Pirna war bei Drittliga-Mitfavorit Eintracht Baunatal nichts zu holen. Die Elbestädter unterlagen deutlich mit 22:28 (12:14) und kassierten damit die zweite Saisonniederlage. Allerdings konnte Trainer Petr Hazl die Reise nur mit einem Miniaufgebot von elf Spielern antreten, denn neben dem Langzeitverletzten Steffan Helbig musste er auch auf Paul Gärtner (Rückenprobleme) und Jiri Havlat (Grippe) verzichten. In der ersten Halbzeit hielten die Pirnaer noch gut mit und bewiesen, dass sie nicht chancenlos sind. Doch zwischen der 30. und 40. Minute brachen die Gäste ein. Die Baunataler machten Druck und zogen von 14:12 auf 19:12 davon. Damit waren bereits alle Messen für die Lok-Männer gelesen, die sich nun auch viele technische Fehler leisteten. "Es war kein gutes Spiel von uns. Den Ausschlag gab aber unser kleiner Kader. So mussten unsere Leistungsträger von Anfang bis Ende durchspielen und das macht sich natürlich kräftemäßig bemerkbar", erklärte Manager Uwe Heller, der hinzufügt: "Jetzt haben wir zwei Heimspiele vor der Brust, die wir gewinnen müssen. Wir hoffen, dass wir zahlenmäßig dann besser aufgestellt sind und vielleicht noch eine Verstärkung vom HSV bekommen können."

Lok-Tore: Milicevic 9/5, Boucek 5, Schneider 4, Große 2/1, Gaube, Ultsch je 1.

Premierensieg der Bienen

Die Handballerinnen des HC Rödertal haben sich die ersten Punkte in der 2. Bundesliga geschnappt. Der Aufsteiger setzte sich bei der Heim-Premiere gegen das gestandene Team von SGH Rosengarten-Buchholz mit 30:28 (14:13) durch und feierte nach der knappen Auftaktniederlage in Dortmund den ersten Sieg. Diesmal zeigten sich die Rödertalbienen von Beginn an hellwach und verschafften sich schnell eine 4:1-Führung. Allerdings fanden die mit kleinem Kader angereisten Gäste immer besser ihren Spielfaden und kämpften sich heran. Dennoch konnten sich die Schützlinge von Trainerin Egle Kalinauskaite mit einem winzigen Vorsprung zum Pausentee verabschieden. Nach dem Wechsel zogen die Bienen erneut davon und lagen in der 35. Minute mit 19:15 in Front. In einer insgesamt kampfbetonten Partie machten sich die Gastgeberinnen dann allerdings das Leben durch leichte Fehler selbst schwer und versäumten es, das Polster weiter auszubauen. So kamen die "Luchse" von Rosengarten-Buchholz in der Schlussphase noch einmal auf ein Tor (28:29) heran, aber Evelina Kalasauskaite machte dann endgültig alles klar. "Trotz der noch immer sehr hohen Anzahl an eigenen Fehlern haben wir gezeigt, dass wir auch in der zweiten Bundesliga mithalten und Spiele gewinnen können. Der Sieg war sehr wichtig für die Moral meiner Spielerinnen, die jetzt etwas befreiter die schwere Aufgabe in Zwickau angehen können", meinte Egle Kalinauskaite.

Rödertal-Tore: Markeviciute 11/7, Stiskall 6, Kalasauskaite, Alesiunaite, Förster je 3, Nepolsky 2, Müller, Neustadt je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.09.2013

ah

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