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Sieben Goldmedaillen für Staatsweingut Wackerbarth

Sieben Goldmedaillen für Staatsweingut Wackerbarth

Meißen/Radebeul. Gold, Silber und Bronze sind gestern Abend in Meißen vergeben worden. Im Waldschlösschen wurden jedoch nicht die erfolgreichsten Sportler, sondern die besten Weine des Freistaats prämiert - in mehreren Kategorien.

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Weinkönigin Franziska Spiegelberg, Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, Weinbauverbandschef Bernd Kastler sowie die Weinprinzessinnen Katharina Fritze und Marie Fischer (v.r.n.l.) testeten gestern in Meißen ein paar der besten Weine Sachsen.

Quelle: Martin Förster

Von Stephan Klingbeil

Der Weinbauverband Sachsen mit Sitz in der Porzellanstadt sucht schon seit 1994 als anerkannte Stelle nach den besten Jahrgängen.

Insgesamt sind diesmal 66 Weine und Sekte aus elf Weingütern geprüft worden. Angemeldet werden durften nur Weine, die die Qualitätsprüfung in Sachsen bestanden haben. Teilweise gingen auch Tropfen aus anderen Jahren als 2011 an den Start. Überzeugt haben neben Weinen von der Sächsische Winzergenossenschaft Meißen vor allem Weine und Sekte des Staatsweinguts Schloss Wackerbarth überzeugt. In sieben der 14 Kategorien siegten Weine und Sekte aus Radebeul.

"Diese Auszeichnung bestätigt unsere Arbeit", freute sich Sprecherin Ulrike Schröter von Schloss Wackerbarth. "Da die Weine blind verkostet werden, zeigt das, wie gut unsere Weine sind." Das Goldsiegel sei zudem wie bei anderen Prämierungen eine erste Orientierung für den Kunden. "Auf den Lorbeeren ausruhen wollen wir uns aber nicht", sagt Ulrike Schröter. Das Staatsweingut sei bestrebt, noch besser zu werden.

Mitarbeiter würden sich dafür auch bei anderen Spitzenweingütern umsehen und dazulernen. Man versuche immer, die richtige Rebsorte für das hiesige Klima, für vorhandene Böden zu finden. Die Sorte Traminer, die zum Beispiel als einer von zwei Wackerbarth-Sekten Gold gewann, komme nah an die eigentliche Sorte in Oberitalien heran.

Neben den sieben Goldplaketten holte das Staatsweingut außerdem sechsmal Silber. Mit drei Silbernen und einmal Bronze wurde zudem das Radebeuler Weingut Hoflößnitz prämiert. Spät- und Grauburgunder vom Weingut Ulf Große aus Radebeul ebenso Silber und Bronze. Das Weingut Schuh mit Anbauflächen in Sörnewitz und Meißen gewann mit dem Weißwein "Träumerei" sogar Gold.

Vergeben wurden insgesamt 14 Gold-, 39 Silber- und neun Bronzemedaillen. Mit 15 Weinen erreichte die Winzergenossenschaft Meißen jedoch zahlenmäßig die meisten Prämierungen. "Das ist ein wahrer Medaillen-Regen für den guten Geschmack und ein Zeichen für die hervorragende Qualität sächsischer Weine", sagte gestern Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU). "Auch die kleineren Weingüter haben wieder bewiesen, dass mit viel Geschick hervorragende Weine von sächsischen Steil- und Terassenlagen gekeltert werden können."

Gestern Abend hatten aber nicht nur die ausgezeichneten Winzer Grund zur Freude. In Meißen wurden auch sieben Neu-Winzer geehrt, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Jahrgangsbester wurde der 1988 geborene Simon Gläser aus Hartenstein (Landkreis Zwickauer Land). Er hatte einen Notenschnitt von 1,61. Zweite wurde Michaela Tutschke. Die 1990 geborene Dresdnerin beendete ihre Ausbildung mit einem Schnitt von 1,66. Wie drei weitere Kollegen haben sie ihr Handwerk im Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe erlernt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.08.2012

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