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Selbstbewusste Rödertalbienen siegen weiter

Selbstbewusste Rödertalbienen siegen weiter

Die Handballerinnen vom HC Rödertal blieben am Sonntag auch im vierten Spiel ungeschlagen und verteidigten souverän den "Platz an der Sonne" in der Tabelle der dritten Liga.

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Egle Alesiunaite (am Ball) überwindet die Oschatzer Torhüterin Katrin Miersch und trug mit insgesamt sechs Toren zum Sieg bei.

Quelle: Matthias Rietschel

Radeberg . Radeberg (DNN). Die Handballerinnen vom HC Rödertal blieben am Sonntag auch im vierten Spiel ungeschlagen und verteidigten souverän den "Platz an der Sonne" in der Tabelle der dritten Liga. Der Aufsteiger setzte sich im Sachsenderby gegen den SHV Oschatz deutlich mit 34:25 (18:11) durch. "Wir haben das Spiel von Beginn an diktiert. Weil die Saison bisher so überraschend gut für uns gelaufen ist, gehen die Mädels sehr selbstbewusst und locker an ihre Aufgaben. Wir konnten den Oschatzerinnen unser Spielkonzept aufzwingen", erklärte Manager Thomas Birnstein. Von Beginn an zogen die Schützlinge von Trainerin Egle Kalinauskaite konzentriert und mit schönem Tempohandball ihre Kreise. Nachdem sie sich schon in der 14. Minute mit 8:3 vom Gegner abgesetzt hatten, erhöhten sie bis zum Pausentee den Vorsprung auf 18:11 und legten damit den Grundstein für den Erfolg.

Unbeirrt setzten die Rödertalbienen auch in der zweiten Hälfte ihr Spiel fort, lagen zur 49. Minute mit 29:18 in Front. Die Oschatzer Trainerin Jana Delor nahm eine Auszeit, doch auch danach änderte sich das Bild auf dem Spielfeld nicht. Die Gastgeberinnen ließen sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Damit konnten die Bienen nun endlich auch den "Bock" gegen den sächsischen Rivalen umstoßen, denn in der Saison 2010/11 hatten die Oschatzerinnen alle drei Begegnungen für sich entschieden.

Rödertal-Tore: Kalasauskaite 9/4, Markeviciute 8/1, Stiskall 7, Alesiunaite 6, Beckert, Gabbert je 2.

HCS wartet weiter auf ersten Sieg

Die Frauen vom HCS-Neustadt-Sebnitz müssen weiterhin auf den ersten Sieg warten. Das Team von Trainerin Daniela Filip unterlag beim SV Grün-Weiss Schwerin mit 22:36 (13:16). "Dass die Differenz so hoch ausgefallen ist, lag an den vielen Kontern, die wir uns gefangen haben. Das Umkehrspiel hat nicht gut funktioniert und in der Defensive sind uns zu viele Fehler unterlaufen", erklärte Sportkoordinator Uli Sturm die vierte Niederlage im fünften Spiel. Damit bleibt Neustadt-Sebnitz auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen.

Dabei startete die Mannschaft nicht schlecht in die Partie und führte nach zehn Minuten mit 3:6. Bis zur 17. Minute hatten die Gastgeberinnen den Rückstand allerdings in einen 9:6-Vorsprung umgewandelt. Bis zur Halbzeit konnte Schwerin den Vorsprung von drei Toren beibehalten. In der zweiten Hälfte konnte der HCS nicht mehr zum Gegner aufschließen. "Mit Melanie Baier und Petra Janeckova fehlen zwei Leistungsträgerinnen, das macht sich bemerkbar", sagte Sturm am Sonntag nach dem Spiel.

HCS-Tore: Möller Jensen 9, Prenzel 4, Kolewa 3/2, Tvrdonova 3, Zimmermann 2, Eckhardt 1.

Lok-Männer schlagen sich selbst

Der ESV Lok Pirna konnten sich auch im siebenten Spiel in der dritten Liga nicht aus dem Tabellenkeller befreien. Sie verloren das Sachsenderby beim LVB Leipzig mit 21:26 (11:11) und rutschten mit der vierten Niederlage vom zwölften auf den vierzehnten Rang ab. "Man merkte unseren Jungs die vielen Krankheitsausfälle der letzten Wochen an", bekannte Manager Uwe Heller. Gegen einen keinesfalls überragenden Gastgeber leisteten sich die Lok-Männer zu viele Fehler. Sie wirkten verunsichert, es mangelte an der nötigen Abstimmung, Jiri Boucek und Jiri Havlat fanden überhaupt nicht ins Spiel. "Wir haben uns diesmal selbst geschlagen", so Heller, der lediglich mit der Leistung von Nils Jürschke zufrieden war.

Bis zur Pause hatten die Pirnaer das Geschehen noch offen halten können, danach aber setzten sich die Leipziger etwas ab und bauten den Vorsprung bis zum Ende aus. "So groß war die Chance lange nicht, etwas Zählbares aus Leipzig mitzunehmen", ärgerte sich Uwe Heller und betonte: "Jetzt müssen wir langsam sehen, dass wir Punkte sammeln."

Lok-Tore: Martinc 8, Jürschke 4/4, Milicevic, Schneider je 3, Gärtner, Gaube, Helbig je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.10.2012

A. und T. Hofmann

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