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Schloss Augustusburg mit Sonderausstellung: Diese Kunst kann man anfassen

Schloss Augustusburg mit Sonderausstellung: Diese Kunst kann man anfassen

Meißen. Diese Aufforderung kommt einem Museums-Chef sonst kaum über die Lippen: "Ganz wichtig ist, dass die Besucher ihren Fotoapparat mitbringen", sagt Uwe Michel, der Schlossleiter der Meißner Albrechtsburg.

Dort eröffnet am Sonnabend die Sonder-Ausstellung "Du bist die Kunst!", die mit ihrer Andersartigkeit schon auf Schloss Augustusburg für Furore gesorgt hat. Chinesische Künstler haben dabei Motive, die aus bekannten Gemälden entlehnt oder aus eigenen Ideen entstanden sind, so gestaltet, dass Zuschauer sie anfassen, ergänzen oder mit ihnen spielen können. Aus dem richtigen Blickwinkel ergibt sich ein verblüffender Eindruck, bei dem die Grenze zwischen Besucher und Bild aufgehoben ist. Es sieht dann so aus, als ob man sich wirklich die Krone von einem Engel aufsetzen lässt oder mit einer Robbe Ball spielt.

Rund 250 000 Besucher wollten das auf Schloss Augustusburg erleben. Ein Erfolg, der Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) frohlocken lässt: "Da haben wir für Meißen einiges zu erwarten." Schlossleiter Michel weiß zu berichten, dass Besucher auf Schloss Augustusburg mehrmals kamen. Beim zweiten Mal brachten sie dann z.B. Kostüme mit, um ihre Fotos eindrücklicher gestalten zu können. Dieser spielerische Umgang mit der Schau sei auch in der Albrechtsburg ausdrücklich erlaubt. "Es ist eine Ausstellung für die ganze Familie", sagt Michel.

Ein kleines Manko gibt es allerdings: Nur 18 der insgesamt 31 Gemälde der Schau sind in der Albrechtsburg zu sehen. Der Rest wird gleichzeitig im Schloss Lichtenwalde ausgestellt, das ebenfalls zum Schlösserland Sachsen gehört. Nach Ablauf der bis Januar laufenden Ausstellungsperiode werden die Bilder wieder verpackt und nach China zurückgeschafft. Dort müssten sie überholt werden. "Sie werden ja vom Besucher stark in Anspruch genommen", begründet Michel. Wer die Werke der sieben in einer südchinesischen Provinz arbeitenden Künstler sehen will, muss also nach Meißen.

Dort wird die Ausstellung am Sonnabend mit einem Familien-Programm zwischen 10 und 18 Uhr eingeweiht. Besucher können sich in chinesischer Kalligrafie und Faltkunst und in der Kunst des Bogenschießens ausprobieren. Außerdem werden Teezeremonien in chinesischer Tradition abgehalten. Partner für diese fernöstlichen Programmteile ist das Deutsch-Chinesische Zentrum in Dresden. Passend zur Fußball-WM gibt es auch ein gigantisches Kickerspiel, bei dem Besucher die Spielfiguren ersetzen. Der Eintritt zum Fest ist frei, für die Ausstellung fällt die normale Gebühr an

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2014

Uwe Hofmann

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