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Umland Schill & Seilacher stellt sich den Sorgen um die neue P1-Anlage
Region Umland Schill & Seilacher stellt sich den Sorgen um die neue P1-Anlage
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08:20 07.12.2017
  Nach der Explosion auf dem Gelände des Chemiewerks Schill & Seilacher im Jahr 2014 soll die betroffene Anlage P1 ab Januar 2018 neu errichtet werden. Quelle: Marko Förster
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Pirna

 Nach der Explosion auf dem Gelände des Chemiewerks Schill & Seilacher im Jahr 2014 soll die betroffene Anlage P1 ab Januar 2018 neu errichtet werden. Im Zuge der Baugenehmigung fand am Dienstag eine siebenstündige öffentliche Anhörung im Pirnaer Rathaus statt. Im Ratssaal hatten sich Vertreter von Schill & Seilacher, der Stadt Pirna, des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Anwohner versammelt, um die Einwendungen zum Bauvorhaben durchzugehen. Achtzehn Eingaben waren beim Landratsamt eingegangen.

„Unsere Nachbarn können sicher sein, dass wir alles unternehmen, um die P1 für Anwohner und Mitarbeiter so sicher wie nur irgend möglich zu machen“, bekräftigte Uwe Dittrich, Betriebsleiter bei Schill & Seilacher in Pirna-Neundorf. Die neue Anlage wird eine explosionssichere Stahlbetonhülle enthalten. Angebrachte Stahlnetze sollen die Anwohner im Falle einer Havarie vor herumfliegenden Teilen schützen. Bei einem Stromausfall sorgt eine unabhängige Stromversorgung dafür, dass die Anlage innerhalb von zehn Minuten heruntergefahren werden kann. Ein neues Sicherheitskonzept regelt für den Fall einer Störung die Maßnahmen von Schill & Seilacher und die Alarmierung der Einsatzkräfte.

Wiederkehrendes Thema bei der Anhörung war die Frage nach der Angemessenheit des Werksstandortes im Pirnaer Wohngebiet. „Seit dem Jahr 1914 ist das Areal ein Chemieindustriestandort, und damit hat unser Betrieb Bestandsschutz“, stellte Dittrich klar und begrüßte den Dialog mit den Anwohnern: „Die P1-Anlage ist für unseren Standort wirtschaftlich sehr wichtig. Daher sind wir gerade beim Wiederaufbau der Anlage an einem guten Miteinander sehr interessiert.“

Von Junes Semmoudi

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