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Umland Schenkung für Radebeuler Karl-May-Museum
Region Umland Schenkung für Radebeuler Karl-May-Museum
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20:00 17.01.2018
Tonschale der berühmten indianischen Töpferin Nampeyo, um 1910 Quelle: Karl-May-Museum
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Radebeul

Am 26. Januar wird das Karl-May-Museum um zwei Schätze reicher: Privatsammler und Mäzen des Karl-May-Museums Jürgen Wüsteney (83) aus München schenkt dem Radebeuler Museum zwei seiner kostbaren Objekte aus seiner Sammlung von Töpferkunst der indianischen Pueblo-Kulturen des Südwestens der USA, informiert Pressesprecherin Anne Barnitzke.

Bei den Geschenken handelt es sich zum einen um eine Bird-Design-Tonschale von Nampeyo (Hopi-Tewa-Pueblo), deine der bekanntesten indianischen Töpferinnen des 20. Jahrhunderts. Bei Auktionenwerden ihre Objekte mit bis zu 50 000 US-Dollar gehandelt. Das Gefäß, welches bald im Karl-May-Museum zu sehen sein wird, wurde etwa um 1910 gefertigt Das zweite Objekt ist eine Tonfigur von einem unbekannten indianischen Künstler der Cochiti-Pueblo-Kultur, welche vermutlich im selben Jahr wie die Schale entstand. Sie stellt einen Akrobaten dar. „Diese beiden hochwertigen Objekte stellen eine ungemeine Bereicherung für unser Haus dar. Sie füllen eine wichtige Lücke für unser Sammlungsgebiet der südwestlichen Indianerkulturen“, sagt Sammlungsleiter Robin Leipold.

Jürgen Wüsteney ist gebürtiger Berliner und arbeitete als Diplom-Ingenieur bei Siemens im Bereich Datenfernverarbeitung und Kommunikationstechnik in Deutschland und den USA. Ab 1995 war der Rentner acht Jahre lang jeden Sommer als Ranger in den Nationalparks Mesa Verde und Bandelier im Südwesten der USA tätig. Dort erwarb der Hobby-Ethnologe nach und nach Kunstgegenstände der Pueblo-Indianer. Im Rahmen eines Vortragsprogrammes berichtet er seit über 20 Jahren im Karl-May-Museum über seine Erlebnisse in den Nationalparks.

Karl-May-Museum, Karl-May-Straße 5, aktuell Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, ab März dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr

Von Lisa-Marie Leuteritz

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