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Umland Schadensbeseitigung nach einem turbulenten Jahr
Region Umland Schadensbeseitigung nach einem turbulenten Jahr
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11:56 31.01.2019
Wie hier im Kleinen Zschand sind auch an anderen Hauptwanderwegen im Nationalpark umfangreichere Arbeiten zur Verkehrssicherung erforderlich. Quelle: Archiv Nationalparkverwaltung
Bad Schandau

Der Nationalpark Sächsische Schweiz musste im vergangenen Jahr mit den Stürmen Herwarth und Frederike, der sommerlichen Trockenheit und der daraus resultierenden Ausbreitung des Borkenkäfers einiges aushalten. Viele abgestorbene Fichten sowie Schneebrüche im Januar stellten die Revierleiter des Staatsbetriebs Sachsensforst vor mehrere Herausforderungen. Aufgrundessen müssen vor allem entlang von öffentlichen Straßen und an wichtigen Wanderwegen im Nationalpark, die häufig auch Rettungswege sind, zahlreiche Bäume gefällt werden.

Aktuell führen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung und beauftragte Firmen in allen Gebietsteilen des Schutzgebiets sogenannte Verkehrssicherungsmaßnahmen in größerem Umfang durch. Da teilweise sehr viele Bäume gefällt werden müssen, verändert sich das Bild des Nationalparks an einigen Stellen. „Das dabei anfallende Holz lassen wir nach den Grundsätzen des Nationalparks im Wald liegen. Dafür und für die ungewohnten Anblicke an manchen Hauptwanderwegen möchte ich um Verständnis werben“, erklärt Dietrich Butter, Leiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz.

Von awo

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