Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Sachsens erster Hochwasserschutztag findet in Bad Schandau statt
Region Umland Sachsens erster Hochwasserschutztag findet in Bad Schandau statt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:01 14.01.2018
Symbolbild.  Quelle: Archiv
Anzeige
Bad Schandau

 In Sachsen wird es in diesem Jahr erstmals einen Hochwasserschutztag geben. Fünf Jahre nach dem letzten verheerenden Hochwasser vom Juni 2013 solle der Tag Anlass sein, an die bestehenden Gefahren zu erinnern, Vorkehrungen für den Hochwasserschutz vorzustellen und Abläufe zu üben, begründet das Umweltministerium. Darüber hinaus solle der Tag Gelegenheit für den direkten Austausch zwischen Fachleuten und Betroffenen sein.

Austragungsort der zentralen Veranstaltung des ersten Hochwasserschutztages wird am 9. Juni Bad Schandau sein. In dem mit öffentlichen Hochwasserschutzmaßnahmen kaum zu schützenden Ort hätte viele Bewohner schon mit eigenen Mitteln Vorsorge getroffen, die beispielgebend für andere Orte mit vergleichbarer Hochwassergefährdungssituation sein könne, lobt man im Umweltamt. Allerdings seien auch andere Orte aufgerufen, eigene Veranstaltungen ins Leben zu rufen.

„Sachsen hat seit dem Jahr 2002 2,6 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz und in die nachhaltige Beseitigung von Hochwasserschäden an Gewässern und Deichen investiert“, teilt Umweltminister Thomas Schmidt (CDU). Trotz dieser gewaltigen Anstrengungen wird es aber keinen absoluten Schutz vor jedem denkbaren Hochwasser geben können.

Zum ersten Hochwasserschutztag soll auch über die Einrichtung eines Kompetenzzentrums „Private Hochwasservorsorge“ in Leipzig informiert werden, in dem sich Bürger über hochwasserangepasste Bauweisen sowie Schutzmöglichkeiten für bestehende Gebäude informieren können. Ein dafür entwickeltes Konzept sieht auch die Erarbeitung und Einführung eines „Hochwasservorsorge-ausweises“ vor.

Von DNN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Was soll gegenüber vom Kaiserhof auf dem Abrissgelände an der August-Bebel-Straße passieren und was hat es mit dem quer durch Radeberg geplanten „Grünen Band“ auf sich? Auf diese Fragen gab es am Sonnabend ausführliche Antworten. Die Arbeitsgruppe „Grünes Radeberg“ hatte interessierte Radeberger zu einem Gespräch darüber eingeladen.

15.01.2018

Die Städtebahn Sachsen fährt weiterhin keine Züge auf der Müglitztalbahn zwischen Heidenau und Altenberg. Geschäftsführer Torsten Sewerin teilt am Wochenende mit, die Deutsche Bahn habe zwar den Streckenabschnitt Heidenau - Glashütte für sogenanntes "Fahren auf Sicht" freigegeben. Das lehne die Städtebahn aber ab.

15.01.2018

Die Resonanz auf die traditionelle Winterausstellung zum Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg ist ungebrochen. Zur Halbzeit wurden rund 75.000 Besucher gezählt. Die Ausstellung wurde am 18. November 2017 eröffnet. Im Vorjahr kamen knapp 116.500 Besucher in die Aschenbrödel-Schau.

13.01.2018
Anzeige