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Umland Sachsen und Singapur wollen Solarzellen billiger machen
Region Umland Sachsen und Singapur wollen Solarzellen billiger machen
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11:08 14.07.2018
Die damaligen Geschäftsführer Christian Ränsch (li) und Reinhard Fendler bei der Einweihungsfeier neue Produktionshalle im April 2009. Quelle: DNN Archiv
Ottendorf-Okrilla/Singapur

Um mehr Energieausbeute aus Solarzellen herauszuholen, wollen das sächsische Maschinenbau-Unternehmen FHR Anlagenbau aus Ottendorf-Okrilla und das „Solar Energy Research Institute of Singapore“ (SERIS) ihre Entwicklungskooperation ausbauen. Darauf hat FHR hingewiesen.

Ein gemeinsames Ziel sei beispielsweise, neue „Transparente Leitoxide“ (TCO) zu entwickeln, die billiger sind sowie weniger seltene und giftige Stoffe enthalten. TCO gelten als Schlüsselschicht vor allem für Dünnschicht-Solarzellen, organische Leuchtdioden (OLEDs) und Bildschirm-Elektroden. Besonders verbreitet sind dafür Indium-Zinn-Verbindungen. Vor allem das Indium macht diese TCOs teuer.

Die Sachsen sehen die Kooperation mit Singapur als strategische Partnerschaft, betonte FHR-Chef Torsten Winkler. Damit wollen die Sachsen die eigenen Anlagen verbessern und die Kontakte in die asiatischen Märkte ausbauen. Neben besseren TCO stehen auch andere neue Kontaktier-Dünnschichten auf der gemeinsamen Forschungsagenda. Letztlich zielen diese Entwicklungen auf billigere und effektivere Solarzellen.

Die FHR ist auf Anlagen spezialisiert, die dünne Schichten in Vakuumkammern erzeugen. Drei Ingenieure des früheren VEB Elektromat hatten das Unternehmen 1991 in Dresden gegründet. 1993 zogen sie nach Ottendorf Okrilla um. 2008 übernahm die Anlagenfirma „Centrotherm“ aus Blaubeuren die sächsische Firma, die aber weiter unter eigenem Namen agiert. Das Unternehmen beschäftigt in Ottendorf-Okrilla rund 150 Mitarbeiter.

Von hw

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