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SPS Schiekel konnte 2017 seinen Umsatz um 20 Prozent steigern

Edelstahlspezialist SPS Schiekel konnte 2017 seinen Umsatz um 20 Prozent steigern

Mit einem Jahresumsatz von 12,5 Millionen Euro ist 2017 für die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH aus Dohna das mit Abstand bisher stärkste Jahr ihrer 25-jährigen Firmengeschichte. Firmengründer und Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel möchte sich auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern weiter wachsen.

SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel blickt zuversichtlich in die Zukunft. Mit der Produktion von Fräs- und Drehteilen aus Edelstahl möchte er auch in 2018 den Umsatz weiter steigern

Quelle: Arno Burgi, dpa/Archiv

Dohna. Die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in ihrer 25-jährigen Firmengeschichte zurück. 2017 erzielte der 1992 gegründete Familienbetrieb mit 12,5 Millionen Euro seinen bislang besten Jahresumsatz. Das auf die Fertigung hochwertiger und langlebiger Dreh- und Frästeile aus Edelstahl spezialisierte Unternehmen konnte damit seinen Umsatz um 2,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Dies ist ein Zuwachs von gut 20 Prozent – eine Steigerung, die es bei SPS so noch nie gab und die eigenen Ziele deutlich übertraf. Kundenaufträge konnten 2017 im Umfang von 12,6 Millionen Euro akquiriert werden. Das sind 21,6 Prozent mehr als 2016, auch eine neue Bestmarke.

„Wir freuen uns über diesen kräftigen Schub gerade in unserem Jubiläumsjahr, zumal sich nach bisher vorliegenden Zahlen auch das Betriebsergebnis gegenüber 2016 verbessert hat, wenn auch nur im einstelligen Bereich“, teilte Dr. Peter Schiekel, Firmengründer und Geschäftsführer, mit. Sein Betrieb, der im Gewerbegebiet in Dohna ansässig ist, profitiert von der aktuell sehr guten Konjunktur im Land. „Zudem tragen unsere langjährigen Bemühungen um eine verstärkte Kundenakquise und Kundenbetreuung sowie die Werbung um qualifiziertes Personal Früchte“, resümierte Schiekel. 2017 konnte er gute Fachleute einstellen und 19 Kunden hinzugewinnen. SPS hat im vorigen Jahr etwas mehr als eine Million Euro investiert, vor allem in Maschinen, aber auch in Personal. Diese Investitionen spiegeln sich im Umsatzzuwachs wider.

Aktuell stehen 125 Leute bei SPS in Lohn und Brot. Unter ihnen sind elf Lehrlinge sowie mit Susen Bleschke die erste Auszubildende als Zerspanungsmechanikerin in der Firmengeschichte. Mit seinen Mitarbeitern geht Firmenchef Schiekel voller Optimismus ins neue Jahr. Die Weichen sind weiter auf Wachstum gestellt. Der Jahresumsatz soll um acht bis zehn Prozent steigen und eine weitere Ertragsstabilisierung erreicht werden. Auch die Zahl der Mitarbeiter werde weiter wachsen. „Erstmals werden in diesem Jahr zwei junge Männer aus dem fernen Vietnam ihre Ausbildung bei SPS beginnen“, informierte Schiekel.

Der Firmengründer möchte auch in 2018 wieder über eine Million Euro investieren. Das Geld soll vor allem in den Maschinenpark, die Digitalisierung und in das Personal fließen.

Von Silvio Kuhnert

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