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Ruder-Bundesliga: Pirnaer nach Flut-Ärger noch auf Platz sechs

Ruder-Bundesliga: Pirnaer nach Flut-Ärger noch auf Platz sechs

In Windeseile mussten Boote und Ausstattungen gerettet werden, mehr als eine Woche hat der Pirnaer Ruderverein um sein Hab und Gut gebangt. Das Vereinsgebäude stand aufgrund der Flut bis zur Decke unter Wasser.

Zum Glück erreichte die Welle aber nicht die Terrasse, auf der alles in Sicherheit gebracht worden war. Angesichts dieser Turbulenzen und dem Fakt, dass einige Sportler privat selbst von den Wassermassen betroffen waren, ist das Ergebnis vom Wochenende in der 1. Ruder-Bundesliga beachtlich. Das Boot "Canaletto" vom Pirna-Achter, das ebenfalls gerettet werden musste, kam bei der zweiten Regatta in Rüdersdorf auf einem sehr guten sechsten Platz im Feld der 16 Mannschaften ein.

Während es beim Zeitfahren zum Auftakt (9.) noch nicht rund lief, steigerte sich das Team von Trainer Olaf Hanus. Im zweiten von vier Achtelfinals siegte Pirna vor dem gastgebenden Rüdersdorfer RV Kalkberge, dem Lotto-Maschseeachter und dem Dresdner TU-Achter. Im zweiten von vier Viertelfinals musste sich die Crew mit Platz drei hinter dem Crefelder Ruder-Club und dem RTHC Bayer Leverkusen zufrieden geben. Im vierten von acht Halbfinals setzte sich Pirna dann gegen Mühlheim durch und kämpfte somit um Platz fünf. Im entscheidenden Platzierungsfinale unterlag das Team aber dem Münsteraner Achter. "Es ist wieder sehr ärgerlich. Wir liefern hier drei Spitzenrennen ab und am Ende schaffen wir den Sprung unter die besten vier wieder nicht", war Team-Kapitän Stefan Schaaf enttäuscht.

Die Enttäuschung wich aber schnell, denn die Vorbereitung war alles andere als ideal. "Das Training der Jungs bestand in den letzten Tagen darin, Wohnungen auszuräumen, Sandsäcke zu schaufeln und zu stapeln", erklärte der Trainer vor dem Renntag. Strahlen konnten die Männer nach dem Wettkampf, denn der Gastgeber spendete 300 Euro als Soforthilfe für das Bootshaus in Pirna. Seit gestern laufen die Aufräumarbeiten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2013

Tina Hofmann

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