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Ronald Börner und Willi warnen Senioren vor Betrug

Prävention Ronald Börner und Willi warnen Senioren vor Betrug

Gerade erklärte er noch Kindern, wie sie sich vor Gefahren schützen können, nun steht der pensionierte LKA-Beamte Ronald Börner vor den Bewohnern der Seniorenwohnanlage „Böttgerhof“. Im Gepäck hat er Präventionsdino Willi, sozusagen ein entfernter Verwandter von Polizeidino Poldi.

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Präventionsdino Willi mit Erfinder Ronald Börner bei der Arbeit.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Meissen. Gerade erklärte er noch Kindern, wie sie sich vor Gefahren schützen können, nun steht der pensionierte LKA-Beamte Ronald Börner vor den Bewohnern der Seniorenwohnanlage „Böttger-hof“. Im Gepäck hat er Präventionsdino Willi, sozusagen ein entfernter Verwandter von Polizeidino Poldi. Zusammen mit der Handpuppe leistet Ronald Börner wichtige Präventionsarbeit für Jung und Alt. An diesem Nachmittag geht es vor allem um die Betrugsmaschen, von denen ältere Menschen betroffen sind – sogenannte „Kaffeefahrten“ oder auch der Enkeltrick.

Der ehemalige Polizist ist bereits seit 1985 im Dienste der Prävention unterwegs und hat dabei schon so einiges erlebt. Um dieses ernste Thema etwas aufzulockern, ist der chronisch schlecht gelaunte Feuerwehrmann Willi dabei und dieser erzählt auch gleich stolz von einer Einladung zu einer Erzgebirgsfahrt mit einer Menge Geschenken. Auf spielerische Art und Weise vermittelt Ronald Börner den Senioren so, dass diese Angebote in den meisten Fällen mit unseriösen Geschäften verbunden sind. „Das habe ich auch schon erlebt“, heißt es aus dem Publikum. Börner legt den Bewohnern nahe, niemanden in die Wohnung zu lassen, den sie nicht kennen und belegt diesen Vorschlag auch mit Beispielen.

„Sowas passiert mir nicht“, heißt es oftmals von Menschen bei diesen Themen. „Die Täter gehen so raffiniert vor, dass man den Betrug oft erst dann merkt, wenn es zu spät ist“, mahnt Börner. Er erzählt von einem Fall aus Weixdorf. Ein junger Mann klingelt an der Wohnungstür und erzählt einer älteren Dame, man hätte ihm Geld und Handy geklaut, doch er müsse dringend mit der Bahn zu einem Bewerbungsgespräch und bittet um 16,50 Euro. Und das dreimal im selben Wohnhaus. Die Gäste zeigen sich erstaunt. Ronald Börner weiß auch, dass ältere Menschen nicht generell häufiger Opfer von Verbrechen werden. Aber eben oftmals von ganz bestimmten Maschen. Dies will er mit seiner Arbeit verhindern, denn „die Polizei kommt mit ihren Empfehlungen immer erst, wenn es bereits passiert ist“, weiß er aus Erfahrung. Vergangenen Donnerstag trat er mit seinem Programm in einer Begegnungsstätte in Radeberg auf. Wie Frank Stritzke, Geschäftsführer der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen informiert, gaben sich zeitgleich in eben dieser Wohnanlage zwei Männer als Versicherungsvertreter aus und betraten die Wohnung eines älteren Ehepaares. Diese glaubten dem Duo und waren kurze Zeit später um 500 Euro und eine Uhr ärmer.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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