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Umland Richtfest an der Pestalozzi-Oberschule
Region Umland Richtfest an der Pestalozzi-Oberschule
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18:21 02.05.2018
Richtfest an der Pestalozzi-Oberschule Pirna: Baustatiker Lutz Wilhelm (li.) und Pirnas OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) schlagen den letzten Nagel in den Dachgiebel. Quelle: Junes Semmoudi
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Pirna

Gekonnt schlug Klaus-Peter Hanke am Mittwoch den letzten Nagel in den Dachgiebel des betongrauen Erweiterungsbaus. Anschließend mischte sich Pirnas Oberbürgermeister unter die Schüler und Lehrer der Oberschule „Johann Heinrich Pestalozzi“ Pirna, um Richtfest zu feiern.

„Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist eine wichtige Etappe des Neubau- und Sanierungsprojekts geschafft“, sagte Hanke und dankte allen am Bau beteiligten Firmen. Der Rohbau an der Schulstraße ist fertig und kann nun ausgebaut werden. Im Erdgeschoss kommt eine Ein-Feld-Sporthalle unter, in den Obergeschossen sind Fachunterrichtsräume für Informatik, Musik, Kunst, Chemie, Biologie und Physik angedacht. Der lichtdurchflutete Neubau der Pestalozzi-Oberschule wird über einen Glasfaseranschluss verfügen. Im neuen Eingangsbereich lässt die Stadt zudem einen Personenaufzug einbauen. Darüber hinaus wird die bisherige Turnhalle zur Mensa und zum multifunktionalen Sportraum mit Bühne umgebaut.

„Bis zum Sommer dauern diese Baumaßnahmen planmäßig an“, erklärte Stadtsprecher Thomas Gockel. Danach ist der Altbau an der Reihe, der seit mittlerweile 130 Jahren als Schulgebäude dient. Im zweiten Abschnitt lässt die Stadt das lachsfarbene Bestandsgebäude entkernen und auf einen modernen baulichen Zustand bringen. Schulleiterin Irina Lang freut sich schon darauf, wie sie am Mittwoch verlauten ließ: „Das Gebäude sieht zwar noch passabel aus, es wird jedoch Zeit, dass die alte Dame ein neues Gewand bekommt.“

Während der laufenden Arbeiten am Neubau kann das alte Schulgebäude weiterhin genutzt werden, im Sommer müssen die 340 Oberschüler und das Lehrpersonal jedoch in ein Interimsgebäude an der Nicolaistraße umziehen. „Ab dem Schuljahr 2020/21 kann der Schulbetrieb im neuen Komplex an der Schulstraße wieder aufgenommen werden“, sagte Gockel.

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Unterstützung in Höhe von etwa 8,8 Millionen erhält die Stadt durch Fördermittel, unter anderem aus dem Stadtsanierungs-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.

Von Junes Semmoudi

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