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Regiewechsel im Meißner Theater

Neue Theaterleitung Regiewechsel im Meißner Theater

„Die Kugel steht für die Gesamtheit aller Möglichkeiten, für die Ganzheit aber auch für die unendliche Bewegung der Erneuerung“, erklärt Theaterleiterin Renate Fiedler bei der symbolischen Staffelübergabe. Nachfolgerin Ann-Kristin Böhm erhielt am 30. Januar die symbolische goldene Kugel.

Die langjährige Theaterleiterin Renate Fiedler (links) übergibt Ann-Kristin Böhm einen symbolischen Staffelstab in Form der goldenen Kugel.

Quelle: Uwe Hofmann

Meissen. „Die Kugel steht für die Gesamtheit aller Möglichkeiten, für die Ganzheit aber auch für die unendliche Bewegung der Erneuerung“, erklärt Theaterleiterin Renate Fiedler bei der symbolischen Staffelübergabe. Nachfolgerin Ann-Kristin Böhm erhielt am 30. Januar die symbolische goldene Kugel. Die 47-Jährige wird ab dem 1. Februar die Theatergeschäfte übernehmen. Seit 2004 hielt Renate Fiedler die Fäden in der Hand, dies wurde ihr jüngst beim traditionellen Neujahrsempfang mit stehenden Ovationen gedankt.

Und das zu recht, denn während ihrer Zeit am Theater gab es neben vielen tollen Momenten auch einige Schwierigkeiten zu meistern. Mehrfach wurde das Theater vom Hochwasser getroffen, zuletzt 2013. Mithilfe von Renate Fiedler überstand die Kulturstätte auch diese Zeit und führte schon bald wieder spannende Stücke auf. Mit der langen Nacht der Kunst und Kultur belebte sie sogar die Meißner Altstadt außerhalb des Theaters. Auch an der Wiederbelebung der Neuen Burgfestspiele war die 65-Jährige maßgeblich beteiligt. Ann-Kristin Böhm ist gebürtige Meißnerin und studierte Theaterwissenschaften sowie Kunstgeschichte in Berlin. Auch sie ist keine Unerfahrene im Theatergeschäft. So arbeitete sie in den vergangenen Jahren im Marketingbereich des Theaters der Jungen Generation in Dresden. Außerdem war sie für die Dresdner Philharmonie tätig. Auf Schloss Scharfenberg entwickelt die 47- Jährige seit zehn Jahren verschiedene Veranstaltungsreihen.

Böhm freut sich auf die neue Herausforderung in ihrer Geburtsstadt und blickt auf eine ereignisreiche Zeit zurück „Es war schön zu beobachten, wie das kulturelle Leben in Meißen nach der Wende immer weiter aufblüht“, erinnert sie sich. Die Zeit des Beobachtens ist nun vorbei, das verdankt sie ihrer Entschlossenheit – „Mit der Bewerbung um die Theaterleitung habe ich die einmalige Gelegenheit ergriffen mich hier einzubringen“, so Böhm.

Sie wird die Arbeit von Renate Fiedler weiterführen und sich unter anderem um die Laienspielgruppen kümmern. Diese liegen der ehemaligen Theaterleiterin besonders am Herzen, immerhin hat das Meißner Theater kein eigenes Ensemble. Doch Ann-Kristin Böhm hat noch weitere Pläne. „Künftig soll der Fokus mit Jugend- und Familientheater noch deutlich mehr auf der Gewinnung einer jüngeren Zielgruppe liegen.“, erklärt sie. In diesem Bereich bringt die Theaterwissenschaftlerin bereits eine Menge Erfahrung mit. Nun konzentriert sie sich erstmal auf die Vorbereitung der neuen Spielzeiten und die Förderung der Burgfestspiele.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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