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Radeburg bekommt ein Wohnquartier für Familien und Senioren

Ehemaliges Rittergut wird umgebaut Radeburg bekommt ein Wohnquartier für Familien und Senioren

Auf dem Areal des ehemaligen Rittergutes wird in Radeburg ab kommenden Frühjahr ein neues Wohnquartier entstehen. Dort sollen ab Sommer 2019 Menschen von ganz jung bis ins hohe Alter leben.

Die Visualisierung gibt einen Überblick über das neue Wohnquartier „Am Hofwall“. Das große Gebäude ist das Altenpflegeheim. Die Häuser in der Mitte sind für das „Betreute Wohnen“ bestimmt.
 

Quelle: Hentschke Bau GmbH

Radeburg.  Es hat die Dimension eines kleinen Stadtviertels, was die Volkssolidarität Elbtalkreis, die Volkssolidarität Chemnitz und die Firma Hentschke Bau gemeinsam in Radeburg planen. Voraussichtlich ab April kommenden Jahres entstehen auf dem Areal des einstigen Rittergutes vier Mehrfamilienhäuser, vier Gebäude für „Betreutes Wohnen“ sowie ein Altenpflegeheim. „Am Hofwall“ soll das Wohnquartier heißen, was sich ab dem gleichnamigen Straßenzug bis fast zur Autobahn erstreckt. „Im dritten Quartal 2019 wollen wir fertig sein“, kündigt Bauherr Volker Böhme, Prokurist und Projektentwickler bei Hentschke Bau, an. Rund 22,5 Millionen Euro investiert das Bauunternehmen mit Sitz in Bautzen in die Entstehung des neuen Viertels.

Es entstehen insgesamt neun Gebäude. Sie werden drei Geschosse hoch sein, und bis auf das Pflegeheim alle ein begrüntes Flachdach haben. Vier Häuser mit 32 Wohnungen sind für Familien vorgesehen. Sie werden jeweils über eine Wohnfläche von 90 bis 108 Quadratmeter verfügen. Die Kalkulation der Kaltmiete sei noch nicht abgeschlossen, informiert Böhme. Sie wird jedoch bei 7,50 Euro und aufwärts für den Quadratmeter liegen.

Vier weitere Gebäude sind für „Betreutes Wohnen“ bestimmt. „Es entstehen 52 barrierefreie Ein- bis Drei-Raum-Wohnungen zwischen 52 und 70 Quadratmeter Größe“, berichtet Frank Stritzke, Geschäftsführer des Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. (VS). Um die Betreuung der Bewohner wird sich die VS-Tochtergesellschaft SOVO gGmbH kümmern. Die Kaltmietpreise betragen hier neun Euro im Erdgeschoss, 9,80 Euro im ersten sowie 10,50 Euro im zweiten Obergeschoss je Quadratmeter. Hinzukommt eine Betreuungspauschale von 150 Euro pro Monat. Eine zentral gelegene Begegnungsstätte ist für Veranstaltungen und sportliche Aktivitäten bestimmt.

Das größte Gebäude im neuen Quartier wird das Altenpflegeheim sein. „Es hat 93 Plätze fast ausschließlich in Einzelzimmern“, sagt Andreas Lasseck, Vorsitzender der Volkssolidarität Chemnitz, die die Pflege über eine Tochtergesellschaft übernimmt. Es entstehen rund 75 Jobs.

„Das ist eine sehr vorteilhafte Entwicklung für die Brache im Stadtzentrum“, meint Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos). Am 13. Dezember wird das Bauvorhaben um 15 Uhr im Kulturbahnhof der Zille-Stadt vorgestellt.

Von Silvio Kuhnert

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