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Radebeuler Glasinvest-Gelände: Über 150 Bewerbungen für neue Wohnungen

Ansturm Radebeuler Glasinvest-Gelände: Über 150 Bewerbungen für neue Wohnungen

Noch vor dem Jahreswechsel fiel das unbeliebte Glasinvest-Gebäude und die neuen Bebauungspläne laufen auf Hochtouren. Die Abbrucharbeiten sind inzwischen beendet. Was übrig blieb, sind die getrennten und aufgearbeiteten Betonabbrüche, welche weiterverwertet werden, informiert das Bauunternehmen Hentschke Bau GmbH.

In dem neuen Wohnareal an der Meißner Straße wird generationsübergreifendes Wohnen mit Platz für Familien und Senioren realisiert.

Quelle: PR

Radebeul. Noch vor dem Jahreswechsel fiel das unbeliebte Glasinvest-Gebäude und die neuen Bebauungspläne laufen auf Hochtouren. Die Abbrucharbeiten sind inzwischen beendet. Was übrig blieb, sind die getrennten und aufgearbeiteten Betonabbrüche, welche weiterverwertet werden, informiert das Bauunternehmen Hentschke Bau GmbH.

Inzwischen stimmten sich auch die drei Investoren – die Sächsische Wohnungsimmobilien GmbH (SWG), das Unternehmen Hentschke Bau GmbH sowie die Wohnungsgenossenschaft Lößnitz eG – hinsichtlich der Planung ab und führten Gespräche mit der Stadtverwaltung. So konnten alle verkehrsrelevanten Einflüsse sowie die Planungen zu den Außenanlagen abgestimmt und planerisch umgesetzt werden. Die Visualisierungen dazu wurden im vergangenen Stadtentwicklungsausschuss am 24. Januar präsentiert. Zurzeit laufen intensive Gespräche mit den Stadtwerken Elbtal, um die mediale Versorgung abzusichern. Dazu gehören Umverlegungen von Gas- und Elektroleitungen sowie die Abwasserbeseitigung. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres schloss Hentschke Bau GmbH Pachtverträge über 27 Wohnungen mit der Volkssolidarität. Die neuen Wohnungen werden eine Größe von 60 bis 75 Quadratmeter haben. Hinzu kommen eine Begegnungsstätte und ein Seniorenwohnheim mit 88 Plätzen. „Die Vermietungen der Gewerbeeinheiten laufen derzeit auf Hochtouren“, informiert der Investor Hentschke Bau GmbH. Auch die Sächsische Wohnungsbaugesellschaft hat langfristig 26 Wohneinheiten an die Volkssolidarität vermietet. Daneben entstehen noch 40 Eigentumswohnungen, wofür sich bereits 20 Interessenten registrieren lassen haben. Für die 33 Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft Lößnitz gibt es schon jetzt über 150 Bewerbungen, die Vermietung hat allerdings noch nicht begonnen. Im Mai beginnt der Aushub der Baugrube. Bis dahin muss in den kommenden zwei Stadtratssitzungen der Auslegungsbeschluss beschlossen werden. Bisher gehen die Investoren ohne baurechtliche Absicherung in Vorleistung und das soll sich durch den Beschluss endlich ändern.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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