Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Radebeul kann Frist für Kanalbau nicht einhalten

Abwasserbeseitigung Radebeul kann Frist für Kanalbau nicht einhalten

Bis Ende dieses Jahres muss die Stadt Radebeul eigentlich alle Haushalte ans zentrale Kanalnetz angeschlossen haben. Doch diese Frist kann sie nicht einhalten.

Voriger Artikel
Treppenbau im Bismarckturm verzögert sich
Nächster Artikel
Feuerwehren laden zum Weihnachtsbaumleuchten ein

ARCHIV - Verkehrsschilder für eine Baustelle stehen am 17.03.2014 in Stuttgart (Baden-Württemberg) hintereinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa (zu lsw Vorausmeldung: «Straßenbau» 02.02.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: dpa

Radebeul. Die Stadt Radebeul hinkt mit der Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) hinterher. Bis Ende dieses Jahres sollten eigentlich alle Haushalte an das zentrale Kanalnetz angeschlossen sein. So ist es in einem Vertrag zwischen der Lößnitzstadt, ihrem Tochterunternehmen, der Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH (WSR), sowie dem Landratsamtes Meißen geregelt. Jedoch musste OB Bert Wendsche (parteilos) jüngst eingestehen: „Das schaffen wir nicht.“ Deshalb laufen Verhandlungen für eine Vertragsverlängerung bis 2021.

Gesagt hat er dies im Zusammenhang mit dem vom Stadtrat beschlossenen grundhaften Ausbau der Oberen Burgstraße. Sie soll eine Sammelleitung bekommen, mit dem das Schmutzwasser großflächig aus dem Gebiet nördlich der Friedensburg abgeleitet werden kann. Ein Baubeginn ist noch nicht in Sicht. Der Stadtrat hat aber jüngst die weitere Planung für die Neugestaltung der Straße auf den Weg gebracht.

Neben einem Schmutzwasser- muss auch ein Regenwasserkanal gebaut werden. Denn aufgrund der schwierigen topographischen Verhältnisse und der teilweise starken Längsneigung der Straße fließt Niederschlagswassers derzeit unbefriedigend ab. Um die Straßenentwässerung in geordnete Bahnen und somit das Regenwasser in Richtung des zu bauenden Kanals zu lenken, wird der grundhafte Ausbau des gesamten Straßenzugs erforderlich.

Die Obere Burgstraße soll eine fünf Meter breite Asphaltfahrbahn erhalten. An der Westseite ist ein Parkstreifen vorgesehen, an der Ostseite entsteht ein durchgehender Gehweg aus Betonpflaster. Für den Straßenausbau sind rund 450000 Euro veranschlagt. Hinzukommen noch die Kosten für den Kanalbau.

Eigentlich hätte die Lößnitzstadt die Abwasserbehandlung bereits bis Ende 2015 auf den heutigen Stand der Technik bringen müssen. So hat es der Freistaat ursprünglich geregelt. Für den Anschluss von 470 Haushalten ans zentrale Netz hatte die WSR vor drei Jahren eine Fristverlängerung bis Ende 2018 erhalten. Bislang hat sie noch nicht einmal die Hälfte geschafft (DNN berichteten). Die noch zu erschließenden Straßenzüge liegen wie die Obere Burgstraße meist im Oberland, was eine aufwendige technische Lösung und Planung zur Folge hat. Denn dort sind die Bodenverhältnisse wegen des felsigen Untergrunds schwierig, die Baustelleneinrichtung wegen der Enge kompliziert.

Von Silvio Kuhnert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Umland

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

16.01.2018 - 14:59 Uhr

Die Winterpause ist langsam aber sicher auch für die Amateurkicker vorbei. In der Landesklasse beginnt das Training für die zweite Saisonhälfte.

mehr