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Radebeul hat seit 2005 rund 28 Millionen Euro für Schulen ausgegeben

Luisenstift bekommt den größten Batzen Radebeul hat seit 2005 rund 28 Millionen Euro für Schulen ausgegeben

Rund 28,2 Millionen Euro hat Radebeul seit 2005 in seine Schulgebäude investiert. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage des Grünen-Stadtrats Martin Oehmichen hervor. Demnach waren 7,2 Millionen Euro der Schulinvestitionen Fördermittel und der große Rest von rund 21 Millionen städtische Gelder.

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Der Altbau des Luisenstifts soll ab Januar 2020 für rund 4,3 Millionen Euro saniert werden.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Rund 28,2 Millionen Euro hat Radebeul seit 2005 in seine Schulgebäude investiert. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage des Grünen-Stadtrats Martin Oehmichen hervor. Demnach waren 7,2 Millionen Euro der Schulinvestitionen Fördermittel und der große Rest von rund 21 Millionen städtische Gelder. Eine beachtliche Summe, wenn man bedenkt, dass Radebeul in normalen Jahren durchschnittlich drei bis fünf Millionen Euro für alle Investitionen im Stadtgebiet, ob nun in Straßen, Kitas oder eben Schulen, zur Verfügung hat.

Den mit knapp 7,8 Millionen Euro größten Batzen für Baukosten hat die Stadtkasse für das Gymnasium Luisenstift ausgegeben, wo das Weinberghaus zwischen 2007 und 2009 umgebaut und durch einen modernen Anbau ergänzt wurde. Auf den Plätzen der teuersten Schulinvestitionen folgen die Grundschule Naundorf, deren Altbau grundhaft saniert und durch einen Anbau erweitert wurde, mit 3,8 Millionen Euro und das Lößnitzgymnasium, für das die Stadtkasse rund 2,7 Millionen Euro ausgegeben hat. Zuletzt hat Radebeul 850 000 Euro für die Brandschutzsanierung der Außenstelle Pestalozzihaus ausgegeben.

Zieht man die Ausgaben für Bauunterhaltung und Ausstattung hinzu, verschiebt sich die Reihenfolge etwas. Spitzenreiter bleibt das Luisenstift (9,7 Millionen Euro) vor dem Lößnitzgymnasium (4,6 Millionen Euro) und der Grundschule Naundorf (4,2 Millionen Euro). Die Schlusslichter in dieser Rangliste machen die Oberschule Kötzschenbroda (705 000 Euro), die Grundschule Niederlößnitz (940 000 Euro) und die Grundschule Kötzschenbroda (1,1 Millionen Euro) aus.

Kein Wunder, dass Eltern, Lehrer und auch die Stadtverwaltung am Doppelschulstandort Kötzschenbroda dringenden Handlungsbedarf sehen. Derzeit wird über ein Konzept diskutiert, nachdem die Grundschule einen Neubau anstelle des Kindergartens Harmoniestraße erhalten soll und der Oberschule ihr altes Schulgebäude überlässt. Die Finanzierung ließe sich über das Sanierungsgebiet Radebeul-West auf die Beine stellen, was die Sache für die Stadtverwaltung verlockend macht. Die Verwirklichung ist derzeit aber noch nicht abzusehen.

Das sieht an der Grundschule Oberlößnitz ganz anders aus. Dort läuft derzeit ein Architekturwettbewerb für ein neues Hortgebäude, das rund 3,3 Millionen Euro kosten soll. Im April wird ein Siegerentwurf gekürt, anschließend will man Planung und Finanzierung auf die Beine stellen. Langfristig sollen ein Turnhallenneubau und eine Schulsanierung oder ein Neubau folgen. An der Oberschule Mitte wird derzeit zudem der alte Plattenbau bis Juni für rund zwei Millionen Euro auf Vordermann gebracht.

Zur gleichen Zeit beginnt am Luisenstift die nächste Großinvestition. Bis August 2019 entsteht für rund 5,25 Millionen Euro ein neues Mensagebäude, das später mit dem anschließend für rund 4,3 Millionen Euro bis 2022 sanierten Altbau verbunden werden soll. Der schon beschlossene Einbau eines Blockheizkraftwerks im Lößnitzgymnasium liegt derweil auf Eis.

Von Uwe Hofmann

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