Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+
Radeberger zeigen reges Interesse an den Planungen zu einem Stadtpark an der Röder

„Grünes Band“ Radeberger zeigen reges Interesse an den Planungen zu einem Stadtpark an der Röder

Was soll gegenüber vom Kaiserhof auf dem Abrissgelände an der August-Bebel-Straße passieren und was hat es mit dem quer durch Radeberg geplanten „Grünen Band“ auf sich? Auf diese Fragen gab es am Sonnabend ausführliche Antworten. Die Arbeitsgruppe „Grünes Radeberg“ hatte interessierte Radeberger zu einem Gespräch darüber eingeladen.

Voriger Artikel
Müglitztalbahn: Städtebahn lehnt vorsorgliche "Fahrt auf Sicht" ab
Nächster Artikel
Sachsens erster Hochwasserschutztag findet in Bad Schandau statt

Zahlreiche Radeberger folgten am Sonnabend der Einladung der Arbeitsgruppe „Grünes Radeberg“ zu einem Vor-Ort-Gespräch.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg.  Was soll gegenüber vom Kaiserhof auf dem Abrissgelände an der August-Bebel-Straße passieren und was hat es mit dem quer durch Radeberg geplanten „Grünen Band“ auf sich? Auf diese Fragen gab es am Sonnabend ausführliche Antworten. Die Arbeitsgruppe „Grünes Radeberg“ hatte interessierte Radeberger zu einem Gespräch darüber eingeladen.

Zuerst wurde dazu das Gelände der zukünftigen Parkanlage in Augenschein genommen. Anschließend stellten Mario Schubert vom gleichnamigen Planungsbüro und die AG-Mitglieder im Kaiserhof das Projekt, das kürzlich beim Städte-Wettberb „Ab in die Mitte“ einen zweiten Platz holte, etwas genauer vor. Dabei betonte Schubert, dass sich abgesehen von den Maßnahmen auf dem früheren Druckerei-Gelände alles noch in der sogenannten Vorplanung befinde und die AG für alle Fragen, Meinungen und Vorschläge offen sei.

Und daran mangelte es in der anschließenden Diskussion nicht. Werden die Kinder auf dem Wiesenrondell auch Fußball spielen können? Wird das „Grüne Band“ behindertengerecht sein? Was hat es mit der Idee von der „essbaren Stadt“ auf sich? Wird der Stadtwirtschaftshof personell mit der Pflege der neuen Anlagen zurecht kommen? Wie viel Pflege muss überhaupt sein, um die Röder und ihre Ufer erlebbar zu machen? Könnte man nicht die Schüler über das Projekt „genial – sozial“ aktiv in die Gestaltung des Geländes einbeziehen und wie lässt sich ein sicherer Fußweg zwischen dem Druckerei-Gelände und dem geplanten Park am Kaiserhof herstellen?

Letzteres sei ein Hauptproblem räumte Schubert ein. Am liebsten sehe es die AG, wenn bei der Erneuerung der ohnehin dringend sanierungsbedürftigen Röderbrücke vor dem Kaiserhof neben dem Fluss ein Weg angelegt würde, auf dem man die vielbefahrene Straße unterqueren könnte. Aber da habe auch die Wasserbehörde noch ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.

So, wie auch in anderen Abschnitten des Grünen Bandes zahlreiche Behörden-Forderungen unter einen Hut zu bringen sind. Beim Radweg an den Leithen zum Beispiel. Der wird viel benutzt, ist aber in einem grottenschlechten Zustand. Die Stadt wolle schon seit zwei Jahren Abhilfe schaffen, versichert Bauamtsleiterin Uta Schellhorn, komme aber damit im Behördendschungel nicht so recht voran. Ungeachtet dessen freute auch sie sich über das rege Interesse der Radeberger am „Grünen Band“ und versprach, dass diese sich auf der Homepage der Stadt über die Planungen dazu informieren können.

Von Bernd Lichtenberger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Umland

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

24.04.2018 - 09:12 Uhr

Teil VI unserer Serie zum 65-jährigen Vereinsjubiläum: Ein Sachse schießt die Dresdner 1993/94 zum Klassenerhalt und wird dafür verkauft .

mehr