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Radeberger Heiderandsiedlung: Wohngebiete kommen ans städtische Abwasser-Netz

Stadtratsbeschluss Radeberger Heiderandsiedlung: Wohngebiete kommen ans städtische Abwasser-Netz

Die Radeberger Stadträte hatten auf ihrer Mai-Sitzung u.a. eine Beschlussvorlage zur abwassertechnischen Erschließung der Heiderandsiedlung auf dem Tisch. Der Anschluss der Grundstücke an das kommunale Abwassersystem muss bis Ende des Jahres erfolgen.

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Quelle: Wolfgang Sens

Radeberg. Wer glaubt, die vom Gesetzgeber geforderte Abwasser-Entsorgung sei in der Bierstadt kein Thema mehr, der irrt. Am vergangenen Mittwoch hatten die Stadträte auf ihrer Mai-Sitzung dazu gleich zwei Beschlussvorlagen auf dem Tisch. Zum einen geht es um die abwassertechnische Erschließung der Heiderandsiedlung und zum anderen um den Anschluss des Grundstückes Badstraße 101 an die zentrale Abwasserentsorgung. In beiden Fällen muss der Anschluss der Grundstücke an das kommunale Abwassersystem bis Ende des Jahres erfolgen. Auf der Heiderandsiedlung, zu der die Häuser am Quantzweg, am Lönsweg und an der Dresdner Straße 90 bis 96 gehören, entsorgen die Anwohner ihr Abwasser noch über Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben. Künftig sollen in dem Gebiet Schmutzwasser und Regenwasser getrennt abgeleitet werden. So werde das unbelastete Oberflächenwasser in den Färberbornbach fließen, heißt es in der Beschlussvorlage. Insgesamt kostet das Vorhaben knapp 1,5 Millionen Euro, wovon der größte Teil vom städtischen Eigenbetrieb Abwasserentsorgung getragen wird. Aber auch der Zweckverband Bischofswerda-Röderaue ist an der Finanzierung mit fast 150 000 Euro beteiligt, weil die Trinkwasser-Bereitstellung davon ebenfalls betroffen ist.

Die Badstraße 101 soll schon bis Ende Oktober an den öffentlichen Abwasserkanal angeschlossen werden. Auch hier nutzen die Anwohner derzeit noch eine Kleinkläranlage, die allerdings nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht wird. Die Firma HEF Flottmann Tiefbau GmbH & Co.KG, hatte sich als einziges Unternehmen um den Auftrag beworben und will ihn für rund 220 000 Euro erledigen. Beiden Vorhaben stimmten die Stadträte einstimmig zu.

Von Bernd Lichtenberger

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