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Umland Rabenauer Grund begehbar - Wanderweg ist nach Flutschäden wieder erneuert
Region Umland Rabenauer Grund begehbar - Wanderweg ist nach Flutschäden wieder erneuert
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21:43 13.12.2013
Der Wanderweg durch den Rabenauer Grund ist seit gestern wieder frei. Quelle: Peter Weckbrodt

Rund 200 000 Euro von Land und Bund seien in die Beseitigung der Hochwasserschäden investiert worden, gab Gläser bekannt.

Erheblich waren die Schäden, welche die Fluten der Roten Weißeritz am 3. und 4. Juni diesen Jahres angerichtet hatten. An neun Stellen war der Weg an der Hangseite des Flusses auf insgesamt 780 Metern zerstört und teilweise bis auf den Fels abgetragen worden. Zusätzlich wurden der Pfeilerschutz an Brücken beschädigt und eine Schutzhütte zertrümmert.

Keine drei Wochen nach dem Hochwasser trafen sich der Rabenauer Bürgermeister Thomas Paul(CDU), Forstbezirksleiter Wolfram Gläser, Vertreter der Talsperrenverwaltung sowie der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG vor Ort, erfassten die Lage und planten den zügigen Wiederaufbau des Wanderweges. Der Forstbezirk übernahm die Koordinierung und Bauleitung. Er beauftragte ein im Wege- und Wasserbau erfahrenes Ingenieurbüro mit der Planung des Vorhabens.

Die im Abschnitt von der Mühle bis Spechtritz eingetretenen Schäden konnten im Zusammenwirken von Forst und der Stadt Rabenau binnen weniger Wochen beseitigt werden. Die Weißeritztalbahn nahm ihren Betrieb am 15. Juni wieder auf. Allerdings verursachte der fehlende Wanderweg eine deutlichen Fahrgastrückgang.

Anfang September lagen alle erforderlichen Genehmigungen für die geplanten Wegebaumaßnahmen vor. Vereinbart wurde, den natürlichen Charakter des Tales zu bewahren, deshalb keine Ufermauern zu errichten, sondern die Böschungen mit aufeinander geschichteten und ineinander verzahnten Steinen wieder aufzubauen und so den Weg seitlich zu stabilisieren. "Eine bessere Verzahnung der Steine mit dem Flussbett und untereinander sowie eine stellenweise günstigere Führung sollen den Weg widerstandsfähiger gegen neue Fluten machen", erläutert der Forstbezirksleiter. Durch den Verzicht auf gebundene Bauweisen, sei der Talweg aber nicht gegen neue Flutschäden sicher.

Am 18. Oktober erfolgte der Zuschlag für das Bauvorhaben an die Freitaler Brühl GmbH (DNN berichteten). Das Unternehmen stellte den Weg am 11. Dezember fertig. Damit sind die Arbeiten aber noch nicht komplett. In einer zweiten Bauphase, so Gläser, erfolge 2014 eine Verlagerung des Wanderweges auf einer Länge von ca. 100 Metern, um das Flussbett zu verbreitern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.12.2013

Weckbrodt, Peter

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