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Projektstelle soll Bus und Bahn besser vernetzen

Nahverkehr Projektstelle soll Bus und Bahn besser vernetzen

Statt mit dem Auto sollen Wanderer und Ausflügler sich mehr mit Bus und Bahn in das Elbsandsteingebirge aufmachen. Zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in der Sächsischen Schweiz wird in diesem Jahr eine Projektstelle für Mobilitätsmanagement beim Landschaf(f)t Zukunft e.V.

Statt mit dem Auto sollen Wanderer und Ausflügler sich mehr mit Bus und Bahn in das Elbsandsteingebirge aufmachen.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Sächsische Schweiz. Statt mit dem Auto sollen Wanderer und Ausflügler sich mehr mit Bus und Bahn in das Elbsandsteingebirge aufmachen. Zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in der Sächsischen Schweiz wird in diesem Jahr eine Projektstelle für Mobilitätsmanagement beim Landschaf(f)t Zukunft e.V. „Mit dieser Stelle kann durch eine noch bessere Vernetzung von Bussen und Bahnen für die Gäste ein wirksamer Beitrag zur Entlastung von Verkehr und Abgasen organisiert werden. Zusätzlich können weitere Fördermittel für die Region mit ihrem ländlichen Raum eingeworben werden“, so Ulrike Funke, Geschäftsführerin von Landschaf(f)t Zukunft e.V.

Diese Neuerung wurde kürzlich auf einer Tagung von 43 Vertreter aus Verkehrsbetrieben, Gemeinden und dem Landratsämtern aus der Sächsischen und Böhmischen Schweiz bekanntgegeben. Wie Nationalparksprecher Hanspeter Mayr mitteilte, stimmten weitere Ergebnisse die Teilnehmer zuversichtlich. So wird die im vorigen Jahr erstmals getestete „Steinelinie“ auch 2017 zur Verfügung stehen. Dieser Wanderbus mit der offiziellen Linienbezeichnung 244 fährt in der Saison täglich und auch am Wochenende achtmal pro Tag zu allen großen Tafelbergen – den „Steinen“ – im Gebiet links der Elbe. Er startet am Nationalparkbahnhof in Bad Schandau und bindet auch den Bahnhof Königstein mit ein.

„Nahverkehrsexperten aus der Böhmischen Schweiz berichteten, dass die Buslinie 434 von Decin nach Krasna Lipa über Hrensko künftig im Stundentakt fährt und damit auch für alle deutschen S-Bahn Fahrer interessant ist, die ab Endstation Schmilka/Hrensko zum Prebischtor oder nach Mezni Louka fahren wollen“, berichtete Mayr. Einer der grünen Busse des Kreises Usti (435) wird auch in diesem Jahr wieder Fahrgäste direkt in Schmilka abholen und zu beliebten Wanderzielen wie dem Belvedér am Elbecanyon, dem Aussichtsturm in Janov, Rosenberg oder der Edmundsklamm bringen. Die Schrammsteintour der Sächsischen Dampfschiffahrt legt künftig an zwei Tagen um 17 Uhr in Bad Schandau ab=.

All Neuerungen wird die Nationalparkverwaltung zu Saisonbeginn in der hellblauen Broschüre „Touristische Fahrpläne Sächsisch – Böhmische Schweiz 2017“ veröffentlichen, die am ersten April erscheint.

Von Silvio Kuhnert

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