Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Produktionshalle wird bei Großbrand in Radebeul komplett zerstört

Feuer im Gewerbegebiet Radebeul-West Produktionshalle wird bei Großbrand in Radebeul komplett zerstört

„Das Gebäude war nicht mehr zu retten“, sagt Kreisbrandmeister Ingo Nestler. Bei einem Großbrand im Gewerbegebiet Radebeul-West ist am Freitag ein Produktionsgebäude der Firma „DHP Modell- und Formenbau GmbH“ komplett ein Raub der Flammen geworden. Dass es so kommen würde, hatte Kreisbrandmeister Nestler schon kurz nach seinem Eintreffen vermutet.

Voriger Artikel
Am Montag beginnt Straßenbau auf der „Pirnaer“ in Heidenau
Nächster Artikel
Radebeuler Spitzhaustreppenlauf behält neuen, extremeren Modus bei

Sobald das Dach in Flammen stand, war für die Einsatzkräfte der Feuerwehr klar: Die Produktionsstätte ist nicht mehr zu retten. Sie brannte komplett ab.

Quelle: Roland Halkasch

Radebeul. „Das Gebäude war nicht mehr zu retten“, sagt Kreisbrandmeister Ingo Nestler. Bei einem Großbrand im Gewerbegebiet Radebeul-West ist am Freitag ein Produktionsgebäude der Firma „DHP Modell- und Formenbau GmbH“ komplett ein Raub der Flammen geworden. „Hier ist ja fast nichts mehr da“, entfuhr es Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos), als er sich am Nachmittag den Schaden besah. Dass es so kommen würde, hatte Kreisbrandmeister Nestler schon kurz nach seinem Eintreffen am Bandort gegen Mittag vermutet.

Da hatte das Feuer schon auf das Dach übergegriffen. „Das Gebäude stammt aus uralten DDR-Zeiten, mit Bindern aus Holz und drei Lagen Dachpappe oben drauf“, sagt Nestler. Eine ähnliche Bauweise wie beim Asylbewerberheim an der Kötitzer Straße, das sich Anfang März ebenfalls nicht mehr löschen ließ, nachdem das Feuer auf das Dach übergegriffen hatte. 80 Feuerwehrkameraden aus dem Umland hatten alle Hände voll zu tun, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Auch nachdem sie das Feuer am späten Nachmittag weitestgehend im Griff hatten, zogen sich die Löscharbeiten noch weit in den Abend. Personenschaden hat es keinen gegeben, dennoch hatte man Nachbargebäude vorsorglich evakuiert und Anwohner wegen des beißenden Rauchs gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die über dem Brandort aufsteigende Rauchsäule war im Elbtal kilometerweit zu sehen.

Als Brandursache war gestern ein technischer Defekt im Gespräch. Nach Aussagen des Eigentümers sei eine Antriebswelle heißgelaufen und habe brennbares Material im Spänebunker in Brand gesetzt, hat Kreisbrandmeister Nestler in Erfahrung gebracht. Das an der Friedrich-List-Straße gelegene Unternehmen ist ein mittelständiger Betrieb und stellt als Zulieferer Gussformen aus Holz, Kunststoff und Aluminium her – Nahrung für ein Feuer war also zu Genüge da. Zu den genauen Umständen der Brandentstehung habe der Eigentümer aber keine Angabe machen können, sagt Nestler. In jedem Fall hatten die Kameraden ihre lieben Mühe: Da die Hydranten im Umfeld an einer Ringleitung liegen, hatten sie mit zu wegen des hohen Löschwasserbedarfs mit zu geringen Wasserdruck zu kämpfen. Es mussten weiter entfernt liegende Hydranten angezapft werden. Doch auch das hat die etwa 750 Quadratmeter große Produktionsstätte nicht mehr retten können.

Von Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

17.12.2017 - 13:05 Uhr

Alle Informationen zur Aufstellung der Neuhaus-Elf beim Auswärtsmatch in Duisburg gibt es hier.

mehr