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Polizei: Radebeul ist laut Kriminalitätsstatistik ein ruhiges Pflaster

Polizei: Radebeul ist laut Kriminalitätsstatistik ein ruhiges Pflaster

"An und für sich lebt Radebeul im tiefsten Frieden." Das meint Andreas Meier, der im Radebeuler Standort des Polizeireviers Coswig-Radebeul zuständig ist.

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Wer schlitzt in Radebeul Autoreifen auf? Noch hat die Polizei keine Spur.

Radebeul. Von Uwe Hofmann

Er blickt relativ entspannt auf die Kriminalitätsstatistik, in der alle bis Ende September im Stadtgebiet angezeigten Delikte aufgeführt sind. Fast in jeder Rubrik liegt die Lößnitzstadt im grünen Bereich, meint der Polizist. Nur eines bereitet ihm Kopfzerbrechen: Ein Reifenstecher treibt in Radebeul sein Unwesen. 71 Reifen an 32 Pkw mussten in diesem Jahr schon dran glauben. "Und eine Spur haben wir nach wie vor nicht", sagt Meier. Zumindest hatte man bis zuletzt gehofft, dass der oder die Täter ihr nächtliches Treiben aufgegeben hätten. "Wir haben von Mai bis August Taten registriert, danach war lange Zeit Ruhe", sagt Meier. Bis zum 8. Oktober, an dem wieder aufgeschlitzte Reifen zur Anzeige kamen. Betroffen sind vor allem Kötzschenbroda und Naundorf, aber auch das übrige Stadtgebiet. Meier bittet jetzt um Aufmerksamkeit der Anwohner und Hinweise aus der Bevölkerung. Die ist auch hilfreich, um die übrigen Delikte aufzuklären.

Autodiebstahl

So sind in Radebeul in diesem Jahr 14 Autos verschwunden. Eine Zahl, die Meier wenig Kopfzerbrechen bereitet, zumal sie rückläufig sei. Da hätten andere Städte wie Dresden viel größere Probleme. Allerdings ist die nahe Autobahn verlockend. In einigen Fällen habe man ganz sicher rekonstruieren können, dass die Täter flugs auf die Autobahn geflüchtet sind, nachdem sie sich hinter ein fremdes Lenkrad gesetzt hatten.

Diebstahl

56 Ladendiebstähle haben die Händler angezeigt. "Wir gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer viel größer ist", sagt Meier. Gleichzeitig habe man nur sieben Wohnungseinbrüche aufnehmen müssen. "Das ist sehr wenig für so ein großes Gebiet", sagt der Polizist. Das sieht bei Ein- brüchen in Firmengebäude und Gaststätten schon anders aus. Hier hat die Polizei 42 erfasst und geht davon aus, dass Diebe sich ebenfalls von der nahen Autobahn und der damit verbundenen Fluchtmöglichkeit angezogen fühlen.

Körperverletzung

54 Mal wurde angezeigt, dass ein Mensch einen anderen mutwillig verletzt hat. "Das wenigste geschah dabei auf offener Straße, der größte Teil im häuslichen Bereich", sagt Meier. Auch bei den großen Festen, zuletzt dem Herbst- und Weinfest sei es erstaunlich ruhig geblieben.

Weitere Delikte

Bis Ende September wurden fünf Brandstiftungen angezeigt sowie 43 Beleidigungen. Rechtsradikale Schmierereien hat die Polizei sechs Mal erfassen müssen - alles beruhigend niedrige Werte, wie Meier mit seiner mehr als 30-jährigen Berufserfahrung findet. Er müsse sich jedoch über den allzu sorglosen Umgang einiger Radebeuler mit ihren Wertsachen Gedanken machen. "Wenn beim Einkauf die Tasche im Einkaufswagen oder das Portemonnaie in der Arztpraxis offen liegen gelassen wird, dann lädt das zum Diebstahl ein", mahnt er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.10.2011

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