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Pirnas Stadtrat hat Grundsatzentscheidung zum „Weißen Roß“ vertagt

Kulturhaus-Debatte Pirnas Stadtrat hat Grundsatzentscheidung zum „Weißen Roß“ vertagt

Ob das „Weiße Roß“ Pirnas Kultur- und Veranstaltungsstätte wird, bleibt vorerst offen. Der Stadtrat konnte sich am Dienstagabend noch nicht zu einer Grundsatzentscheidung durchringen. Die Mehrheit vermisst eine Kostenschätzung.

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Es bleibt weiter offen, ob das „Weiße Roß“ an der B 172 einmal Pirnas Veranstaltungs- und Kulturstätte wird.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der Stadtrat von Pirna konnte sich am Dienstagabend noch nicht zu einer Grundsatzentscheidung durchringen, ob er sich im Gasthaus „Weißes Roß“ oder im ehemaligen „Volkshaus“ die künftige Kultur- und Veranstaltungsstätte der Sandstein-Stadt wünscht oder nicht. Der Antrag der Fraktion „Wir für Pirna – Freie Wähler“ (WfP – FW), den Beschlusspunkt von der Tagesordnung zu nehmen, fand eine Mehrheit von zwölf gegen neun Stimmen. „Wir sind grundsätzlich für das Vorhaben“, sagte WfP-FW-Fraktionschef Thomas Gischke. Er vermisste jedoch eine Machbarkeitsstudie und eine Kostenschätzung.

Diese Meinung vertrat auch CDU-Stadtratsfraktionschef Frank Ludwig: „Wir haben bereits mit unserem Abstimmungsverhalten in der Vorberatung kundgetan, dass wir auf notwendige Nachbesserungen bestehen.“ Weil die Christdemokraten ohne Kenntnis der Kosten, die mit der Sanierung und dem Umbau des „Weißen Rosses“ auf die Stadt zukommen können, keinen Grundsatzbeschluss fassen wollten, stimmten sie in den Ausschusssitzungen gegen die Beschlussvorlage.

Wolfgang Heinrich, Vorsitzender der Fraktion „Pirnaer Bürgerinitiativen“, sprach gar von „unzumutbar“ und „unwürdig“ im Hinblick auf die Qualität der Vorlage, die die Verwaltung den Räten präsentiert hatte. Auch er mahnte an, vor einer Grundsatzentscheidung die ökonomischen Belange zu betrachten. Seiner Meinung nach hätte die Verwaltung über ein halbes Jahr Zeit gehabt, die geforderten Unterlagen zu erstellen. Mit der Vision einer Wiederbelebung des “Weißen Rosses“ als Kulturhaus war OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) Anfang dieses Jahres zur Wiederwahl angetreten.

Heinrichs Fraktionskollege Peter Tränkner, meinte dagegen, endlich „Nägel mit Köpfen“ zu machen. „Wir müssen uns als Stadträte einmal entscheiden“, so Tränkner.

Damit die Stadtverwaltung den Räten die geforderten Untersuchungen zur Machbarkeit und den Kosten vorlegen könne, benötige sie eine Grundsatzentscheidung. „Bisher hatten wir keinerlei Auftrag dafür“, sagte Rathauschef Hanke, die Unterlagen zu erarbeiten. Er warb eindringlich dafür, den Punkt auf der Tagesordnung zu belassen und eine Entscheidung zu treffen, aber ohne Erfolg. Das Stadtoberhaupt geht von einer Investitionssumme von mehr als 1,5 Millionen Euro aus.

Wie auf der Sitzung bekannt wurde, haben sich die vier Mitglieder der Fraktion „Ihre Nachbarn im Stadtrat – Freie Wähler“ in „Wir für Pirna – Freie Wähler“ (kurz: WfP – FW) umbenannt. Ihnen ist der ehemalige CDU-Stadtrat Thomas Mache beigetreten.

Von Silvio Kuhnert

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