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Pirnas OB Hanke wendet sich in einem Offenen Brief an Frauke Petry

Nach Nicht-Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Pirnas OB Hanke wendet sich in einem Offenen Brief an Frauke Petry

Für einigen Gesprächsstoff hat in Pirna die Nicht-Einladung der neuen Bundestagswahlkreisabgeordneten Frauke Petry zum Neujahrsempfang der Stadt gesorgt. In einem Offenen Brief hat sich nun OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) an die ehemalige AfD-Chefin gewandt, worin er seine Beweggründe schildert.

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OB Klaus-Peter Hanke (parteilos).
 

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna.  Für einigen Gesprächsstoff hat in Pirna die Nicht-Einladung der neuen Bundestagswahlkreisabgeordneten Frauke Petry zum Neujahrsempfang der Stadt gesorgt. In einem Offenen Brief hat sich nun OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) an die ehemalige AfD-Chefin gewandt. Darin schildert er seine Beweggründe. In dem Schreiben bringt er zum Ausdruck, dass die bisherigen Begegnungen der Politikerin mit der Sandstein-Stadt „eher von widersprüchlicher Natur“ waren und nicht gerade Vertrauen weckten.

So erinnert Hanke beispielsweise an das „Sportfest“ auf dem Sonnenstein. „In einer von uns baupolizeilich eher kritisch eingestuften Turnhalle nach intensiven Hinweisen durch unser Fachamt mit Taschenspielertricks eine politische Veranstaltung stattfinden zu lassen, ist mehr als fraglich“, schreibt Hanke. Zur Erinnerung: Kurz vor der Bundestagswahl war in einer Sporthalle ein Diskussionsforum mit Petry geplant. Diesen Wahlkampfauftritt hatte die Verwaltung jedoch untersagt, weil zum einen in Turnhallen im Eigentum der Stadt keine politischen Veranstaltungen erlaubt sind und es zum anderen Bedenken hinsichtlich des Brandschutzes gab. Als Sportfest getarnt ging der Abend mit Petry dann doch über die Bühne.

OB Hanke vermisst darüber hinaus, dass Petry bislang nicht das persönliche Gespräch gesucht habe – weder nach dem Gewinn des Direktmandats im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirges noch im Vorfeld des Neujahrsempfangs. Unverständnis äußert Hanke auch über Petrys Auftritt am Montagmorgen nach der Bundestagswahl, als sie ankündigte, nicht mehr zur AfD gehören zu wollen. „Wer im Vorfeld der Wahl in einer Reihe mit Björn Höcke, Alexander Gauland und Alice Weidel auftritt, um Stimmen wirbt und am Folgetag feststellt, unter falscher Flagge gesegelt zu sein, der muss damit leben, dass er im Wahlkreis keinen zu großen Glaubwürdigkeits-Vorschuss bekommt“, so Hanke. Zudem trage zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nicht bei, dass gegen Petry wegen Meineid-Verdachts ermittelt werde.

Von S.K.

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