Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Pirnaer Friedensrichter soll wegen Nähe zu Pegida aus dem Amt
Region Umland Pirnaer Friedensrichter soll wegen Nähe zu Pegida aus dem Amt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 29.07.2016
Das Landgericht Dresden beschäftigt sich mit dem Fall des Friedensrichters. Quelle: dpa
Pirna

Ein Friedensrichter des Amtsgerichts Pirna soll wegen seiner Nähe zur Pegida des Amtes enthoben werden. Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, stellte der Gerichtsdirektor einen entsprechenden Antrag beim Landgericht Dresden. Der Friedensrichter soll bei Kundgebungen der islam- und fremdenfeindlichen Pegida in Dresden zum Widerstand gegen das herrschende System und zum Kampf gegen den Islam aufgerufen haben. Außerdem soll er sich nach Angaben des Gerichts selbst als Mitglied des Demokratischen Aufbruchs Sächsische Schweiz bezeichnet haben. Die Gruppe wird vom Landesamt für Verfassungsschutz der NPD zugeordnet und beobachtet.

Ein Friedensrichter ist in der Gemeinde zur Schlichtung von Streitigkeiten etwa unter Nachbarn und für sogenannte Sühneversuche zuständig, die einem Strafverfahren vorangehen. Angesichts der Vorwürfe gegen den Mann werde bezweifelt, dass er diesen Aufgaben gerecht werden könne, so der Sprecher. Die Entscheidung über seine Amtsenthebung liege nun beim Landgericht.

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Prozess um die Entführung der 17-jährigen Anneli-Marie ist für Freitag auch ein Rechtsmediziner geladen. Er soll Auskunft über die Obduktionsergebnisse geben. Dabei geht es vor allem darum, wann und wie genau die Gymnasiastin getötet wurde.

29.07.2016
Umland Aliki Reyes ist Meißens neue Streetworkerin - In Meißen verliebt, auf den Straßen unterwegs

„Wilhelm-Walkhoff-Platz, Käthe-Kollwitz-Park, Abends auch die Neugasse und die Triebischbrücke, außerdem der Beyerlein-Platz“, zählt Aliki Reyes auf, wo man sie demnächst in Meißen öfter sehen wird. Die 35-Jährige hat im Juli als Streetworkerin angefangen, nachdem die Stelle etwa ein Jahr lang nicht besetzt war.

29.07.2016
Umland Wenn „von der Stange“ nicht genügt - KVR Radeburg liefert Bauteile für Medizin- und Messtechnik

„So etwas gibt es nicht von der Stange“, sagt Albert Herold. Es könnte so etwas wie der Wahlspruch der von ihm geführten Kunststoff- und Verfahrenstechnik Radeburg GmbH (KVR) sein. Knapp 200 Mitarbeiter fertigen dort aus Kunststoff und Metall Teile, zumeist aber ganze Baugruppen, die in Medizingeräten und Messtechnik Verwendung finden.

28.07.2016