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Pirnaer Elektrobus Stadtreicher lässt auf sich warten

Pirnaer Elektrobus Stadtreicher lässt auf sich warten

Für Pirnas "Stadtstreicher" sieht die Zukunft momentan nicht rosig aus. Die Testphase hatte die Innenstadtlinie während der Adventszeit im vergangenen Jahr erfolgreich bestanden.

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Mit einem Dieselbus testete die Stadt vor einem Jahr die Altstadtlinie. Die Route soll ein Elektrobus übernehmen.

Quelle: Archiv/Carola Fritzsche

Pirna. Von silvio kuHNERT

Pirna. Für Pirnas "Stadtstreicher" sieht die Zukunft momentan nicht rosig aus. Die Testphase hatte die Innenstadtlinie während der Adventszeit im vergangenen Jahr erfolgreich bestanden. Und im Januar 2012 hatte die Stadtverwaltung auch einen konkreten Plan. "Unser Ziel ist es, dass ein Elektrobus noch in diesem Jahr dauerhaft die Altstadt bestreicht", sagte damals Matthias Richter, Fachgruppenleiter Stadtsanierung, Förderung und Vergabe im Pirnaer Rathaus. Doch wann und ob überhaupt der Stadtbus seinen regelmäßigen Fahrbetrieb aufnimmt, steht derzeit in den Sternen.

Die Anschaffung eines Elektrobusses kostet zwischen 450 000 und 500 000 Euro. Für den Erwerb hat die Elbestadt auf einen 100-prozentigen Zuschuss aus dem EU-Programm EnercitEE gehofft. "Bisher haben wir keine Ablehnung unseres Förderantrags erhalten", sagt Stadtsprecher Thomas Gockel. Das bedeutet aber auch, dass auch noch keine Zusage der Fördermittel vorliegt. Die Signale, die in Pirna eintreffen, hören sich auch nicht gut an. Zwar nicht offiziell, aber mündlich wurde der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass aus dem EU-Fördertopf für nachhaltige Transportmöglichkeiten keine finanzielle Unterstützung für den Kauf eines Elektrobusses fließt.

Im Rathaus wurde die Hoffnung auf Fördergelder aber noch nicht aufgegeben. Im Haushaltsplan für den Doppeletat 2013/14 ist eine halbe Million Euro für den Stadtbus eingestellt. Die Mittel werden aber nur angefasst, wenn EU-Fördermittel auf das Konto der Stadt überwiesen werden. "Wir haben unseren Förderantrag modifiziert", informiert Gockel. Mit einem Leasing-Modell möchte die Verwaltung nun die EU überzeugen, das Geld für den Elektrobus zu zahlen.

Das Projekt Altstadtlinie liegt bis zur erhofften positiven Antwort aus Brüssel auf Eis. Eigentlich sollte der Elektrobus ab diesem Herbst durch die Altstadt fahren. Die Idee, vorerst einen Dieselbus zu nutzen, wurde wegen der Ebbe in der Stadtkasse wieder fallen gelassen. Damit kommt die Altstadtlinie auch nicht in der Adventszeit zum Einsatz. Im vergangenen Jahr kurvte der Bus vom 25. November bis zum 23. Dezember täglich 23 Mal durch die Innenstadt. Während dieses Probebetriebs wurden reichlich 1700 Fahrgäste gezählt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2012

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