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Pirna baut an zwei Brücken am Elberadweg

Umleitung bis Sommer 2018 Pirna baut an zwei Brücken am Elberadweg

Ab 21. August gibt es bis Sommer 2018 entlang des Elberadweges eine Umleitung zwischen der Beachbar in Heidenau und der Stadtbrücke in Pirna. Grund ist der Abriss und Neubau der Brücke über die Gottleubamündung. Am Struppenbach soll derweil die eingestürzte Behelfsbrücke bald wieder stehen.

Die Brücke über die Gottleubamündung muss durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Pedalritter müssen noch einmal eine Umleitung entlang des Elberadweges in Pirna in Kauf nehmen. Es ist aber die letzte im Zuge der Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013. In den kommenden Tagen starten die Bauarbeiten an der Brücke über die Gottleubamündung. Bis Sommer nächsten Jahres lässt die Stadt das alte und durch die Juniflut vor über vier Jahren stark beschädigte Brückenbauwerk abreißen und durch einen Neubau ersetzen. „Aus diesem Grund ist der Elbradweg im Baubereich ab kommenden Montag bis auf weiteres gesperrt“, teilte Stadtsprecher Thomas Gockel mit.

Während der Bauzeit müssen Radfahrer das Ufer wechseln. Elbaufwärts setzen sie ab der Beachbar in Heidenau mit der Fähre nach Birkwitz über. Von dort aus führt die Umleitung entlang der Pratzschwitzer Straße über Stadtbrücke, Brückenstraße (in Richtung Bahnhof), Klosterstraße und Rosa-Luxemburg-Straße wieder auf den Elberadweg. Elbabwärts verläuft die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Brückenstraße und Stadtbrücke in die entgegengesetzte Richtung bis zur Fähre nach Birkwitz, wo Radfahrer nach dem Übersetzen auf den Heidenauer Elberadweg gelangen.

Die Schäden an der Gottleubabrücke sind so groß, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist. Abriss und Neubau kosten rund 825000 Euro. Die Baukosten werden aus dem Wiederaufbautopf von Bund und Land gefördert.

Derweil haben die Sanierungsarbeiten an der Elberadweg-Brücke über den Struppenbach zwischen Nieder- und Obervogelgesang wie geplant begonnen. „Als erstes wurde das Baufeld frei gemacht, die Baustelle eingerichtet und provisorische Stellplätze für die Anwohner hergestellt“, informierte Stadtsprecher Gockel. Auch der Wiederaufbau der Behelfsbrücke ist gestartet. Über sie sollen Radfahrer und Fußgänger die Baustelle bis Anfang Dezember passieren können. Jedoch war die Ersatzbrücke bei dem heftigen Gewitter mit Starkregen in der Nacht zum vergangenen Donnerstag eingestürzt. „Zum Zeitpunkt des Unwetterereignisses war der Aufbau der Behelfsbrücke einschließlich der Herstellung der Verankerung und der Kolksicherung der Mittelunterstützung noch nicht abgeschlossen“, nannte Gockel als Grund, warum der Mittelpfeiler den Wassermassen des angeschwollenen Struppenbaches nicht standhielt und umknickte. Die Ersatzbrücke wird voraussichtlich Ende nächster Woche stehen. Mit Inbetriebnahme und Freigabe der Behelfsbrücke werde die „alte“ Brücke für den Pkw-Verkehr für die Anwohner gesperrt, so Gockel. Ab diesem Zeitpunkt ist Nieder- und Obervogelgesang für Kraftfahrzeuge nur noch über Struppen erreichbar.

Bei der Brücke über den Struppenbach handelt es sich um eine Natursteingewölbebrücke. Deren Sandsteingewölbe bleibt zwar erhalten, der Überbau muss jedoch zur Erhöhung der Tragfähigkeit durch eine stahlbewehrte Fahrbahnplatte ersetzt werden – Baukosten 360000 Euro.

Von Silvio Kuhnert

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