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Pirna: Hofnacht schlägt Stadtfest

Trotz Regenschauern Pirna: Hofnacht schlägt Stadtfest

So eine Atmosphäre hat die Pirnaer Innenstadt lange nicht erlebt. Die Hofnacht 2017 am Wochenende hat das Stadtfest im Juni übertroffen – sowohl vom Zuspruch als auch von der Stimmung her. Dem konnten auch zwei Regenschauer in der ersten Hofnachstunde und gegen 22 Uhr nichts anhaben.

Rock’n’Roll oder Latinorhythmen, Kerzenschein oder wie hier eine Lichtinstallation – die Angebotspalette zur Pirnaer Hofnacht war sehr breit.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. So eine Atmosphäre hat die Pirnaer Innenstadt lange nicht erlebt. Die Hofnacht 2017 am Wochenende hat das Stadtfest im Juni übertroffen – sowohl vom Zuspruch als auch von der Stimmung her. Dem konnten auch zwei Regenschauer in der ersten Hofnachstunde und gegen 22 Uhr nichts anhaben.

Zu Hunderten schlenderten die Gäste – Neugierige, Nachtschwärmer, Tanz- und Feierwütige – bis weit nach Mitternacht durch die historische Altstadt. Akteure wie Privatinitiativen von Hauseigentümern, Anwohnern, Vereinen und Gastronomen fungierten als Gastgeber und boten den Besuchern diesmal in sage und schreibe 30 lauschigen und romantischen Innenhöfen, die mit ganz verschiedenem Charakter und eigenem Ambiente ein unverwechselbares Flair schufen, eine vergnügliche Sommernacht. Dazu hatten viele Mitwirkende sonst verschlossene Höfe schön gestaltet, bewirteten die Gäste und unterhielten sie mit Musik, Programm und Kunst.

Auch in den Biergärten der Gaststätten herrschte Trubel, zusätzliche provisorische Tresen waren aufgebaut. In der Hofnacht traf Unterhaltung auf Stadtgeschichte, eine Sommernacht in den schönsten Höfen der historischen Altstadt – von der Schifftorvorstadt bis zum Klosterhof und vom Tischerplatz bis zur Elbe. Vor allem private Hofbesitzer traten als liebenswürdige Gastgeber auf, öffneten ihre Höfe für Neugierige, gewährten Blicke hinter sonst verschlossene Türen und Mauern. Sie präsentierten lauschige Plätze, die mit ganz verschiedenem Charakter und eigenem Ambiente ein unverwechselbares Flair bieten. In sonst eher ruhige und weniger bekannte, aber romantische Ecken zog Leben ein – von leiser Hofatmosphäre bis hin zur Rock’n’Roll-Band und von Kerzenschein bis hin zu spektakulären Lichteffekten war so einiges dabei.

Fackeln, Kerzen und dazu gemütlich ein Bier oder ein Gläschen Wein bei Unterhaltungsmusik vieler Live-Bands – das alles trug bei zu einer herrlich romantische Stimmung und anheimelnde Atmosphäre; Besucher, einige eigens von weither eigens zur Hofnacht angereist, ein Paar sogar schon zum zweiten mal aus Berlin, machten es sich gemütlich und erlebten die Stadt aus einem völlig anderen Blickwinkel. Gäste fanden schnell ein nettes Plätzchen. Dort ertönten Gitarren, souliger Jazz, heiße Latinorhythmen. Das Regenrauschen dauerte nur kurz und war schnell vergessen.

Von Daniel Förster

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