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Umland Pesterwitz wächst um 55 Eigenheimstandorte
Region Umland Pesterwitz wächst um 55 Eigenheimstandorte
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15:39 07.08.2017
Sie gaben den Startschuss zur Erschließung: Ortsvorsteher Wolfgang Schneider, Sabine Güttel vom Stadtplanungsamt, Ex-FPE-Chef Klaus Böhm, OB Uwe Rumberg, sein Amtsvorgänger Klaus Mättig sowie FPE-Chef Alexander Karrei (v.l.n.r.). Quelle: Foto: Silvio Kuhnert

Der Freitaler Ortsteil Pesterwitz dehnt sich ein weiteres Stück aus. Um 55 Eigenheime wächst die Ortschaft an der Dölzschener Straße in den kommenden Jahren. Am Montag erfolgte der symbolische Spatenstich zur Erschließung eines neuen Baugebiets am Ortseingang aus Richtung Dresden-Dölzschen kommend. „Freital ist eine prosperierende Stadt, eine Wachstumsstadt“, sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU).

Entgegen früherer Prognosen nimmt die Einwohnerzahl zu statt ab. Im Jahr 2010 sollten 36636 Freitaler im Stadtgebiet leben. Tatsächlich waren es damals 39275 und damit 2639 Einwohner mehr als vorhergesagt. Bis 2027 nehmen Wissenschaftler jetzt einen weiteren Bevölkerungsanstieg um bis zu zehn Prozent an. „Damit wächst auch der Bedarf an Wohnbauflächen, das Angebot ist allerdings weitgehend ausgeschöpft“, so das Stadtoberhaupt.

Daher machte sich schon sein Amtsvorgänger Klaus Mättig (CDU) mit der Freitaler Projektentwicklungsgesellschaft (FPE) auf den Weg, neues Bauland zu erschließen. Im Januar 2014 leitete der Stadtrat mit dem Aufstellungsbeschluss das Bebauungsplanverfahren für die Siedlung „Dölzschener Straße Ost“ ein. Ursprünglich sollten auf dem rund 65000 Quadratmeter großen Areal 70 Eigenheime entstehen. Das stieß allerdings auf Widerstand bei einigen Bürgern, die sich in der Übergangszone am Ortsteilrand zur offenen Landschaft mehr Grünanteil wünschten. Ihren Einwänden tragen die Stadt und die städtische FPE dahingehend Rechnung, dass in dem neuen Wohngebiet auf einer Netto-Baulandfläche von gut 42000 Quadratmetern noch 55 Eigenheimstandorte vorgesehen sind und zu dem Wohngebiet eine 12000 Quadratmeter große Grünfläche gehört. Des Weiteren dürfen die Häuser nur maximal aus zwei Vollgeschossen bestehen und die Bebauung erfolgt aufgelockert. Für Zaunweidechsen werden zudem als Ausgleich Biotope geschaffen.

Die Erschließung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der Großteil des Baugebiets wird über eine Zufahrt von der Dölzschener Straße aus künftig erreichbar sein. Lediglich der kleinere nördliche Teil wird direkt über die Wohngebietsstraße „Schöne Aussicht“ erschlossen. Alle Erschließungsstraßen erhalten einen durchgehenden Fußweg und es werden 45 öffentliche Stellplätze angelegt. Zwischen den Parkflächen steht aller zwanzig Meter ein Baum. In beiden Bauabschnitten wird gleichzeitig gearbeitet. Fertigstellung ist im Mai kommenden Jahres geplant. Rund drei Millionen Euro nehme die Projektentwicklungsgesellschaft dafür in die Hand, wie FPE-Geschäftsführer Alexander Karrei informierte.

Dass Bauland in Freital sehr gut nachgefragt ist, zeigt die Zahl der Interessenten, die in dem künftigen Wohngebiet ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen wollen. Bereits rund 150 Anfragen liegen der FPE vor. „Der Verkauf erfolgt gestreckt bis zu fünf Jahre, also zehn bis zwölf Grundstücke im Jahr, um eine geordnete Entwicklung zu gewährleisten“, berichtete FPE-Chef Karrei. Die Grundstücke sollen durchschnittlich 550 bis 800 Quadratemeter groß sein. Der Quadratmeterpreis liegt bei 250 Euro.

Von Silvio Kuhnert

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