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Pestalozzistraße soll zeitnah saniert werden

Straßenbau in Radebeul Pestalozzistraße soll zeitnah saniert werden

Der schlechte Zustand der Fahrbahnoberfläche auf der Pestalozzistraße könnte bald ein Ende haben. Geht es nach Baubürgermeister Jörg Müller, wird noch 2017 mit der Sanierung begonnen. Grund für die Eile ist vor allem der marode Zustand der Stützmauer zur Schmalspurbahn zwischen Schilden- und Schuhmannstraße.

Der schlechte Zustand der Fahrbahnoberfläche auf der Pestalozzistraße könnte bald ein Ende haben.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul.  Der schlechte Zustand der Fahrbahnoberfläche auf der Pestalozzistraße könnte bald ein Ende haben. Geht es nach Baubürgermeister Jörg Müller, wird noch 2017 mit der Sanierung begonnen. Grund für die Eile ist vor allem der marode Zustand der Stützmauer zur Schmalspurbahn zwischen Schilden- und Schuhmannstraße. Hinzu kommt, dass die Stadt eine Sicherungspflicht gegenüber der Bahn hat.

Die bevorzugte Variante der Stadt sieht einen Ausbau im Bestand vor. Über eine Länge von etwa 590 Metern wird der Straßenausbau erfolgen. Dabei müssen Anwohner keine Eingriffe in Privatgrundstücke befürchten. Ein nördlicher Gehweg mit einer Breite von 1,70 bis 2 Metern ist vorgesehen und am Knotenpunkt Wasastraße werden die Seitenflächen, welche an die Fahrbahn anschließen, gleich mit saniert. Die Fahrbahn soll nach der Sanierung eine Breite von etwa 5,5 Metern aufweisen. Ein weiterer Grund für die Dringlichkeit der Maßnahme ist die Tatsache, dass der Straßenabschnitt Teil des Sanierungsgebietes „Zentrum und Dorfkern Radebeul-Ost“ ist und somit können die Fördergelder für das Gebiet auch für diese Maßnahme genutzt werden.

Die Pestalozzistraße ist in diesem Bereich ein viel genutzter Schulweg zur Grundschule Friedrich Schiller an der Hauptstraße sowie zu den Stadtorten Lößnitzgymnasium und zur Oberschule Radebeul-Mitte. In der Begründung heißt es , dass es dadurch von vielen radfahrenden Schulkindern genutzt wird, dennoch seien aufgrund der geringen Verkehrsdichte keine Radverkehrsanlagen notwendig.

Die Pestalozzistraße ist eine vielgenutzte Umgehungsstraße, wenn die Meißner Straße aufgrund von Baumaßnahmen oder Havarien nicht genutzt werden kann. Werden die Verkehrsteilnehmer dann auf die Pestalozzistraße umgeleitet, gelangen sie auf schnellstem Wege wieder auf die Hauptverkehrsader Meißner Straße. Der Knotenpunkt mit der Schildenstraße wurde als Unfallschwerpunkt eingestuft, doch diese Situation habe sich seit dem Ausbau der Pestalozzistraße zwischen Haupt- und Schildenstraße verbessert. Hier war vor allem die Nichtbeachtung der Vorfahrtsregelung Grund für die Unfälle.

Die Stadt untersuchte drei Varianten für den Ausbau des Abschnittes zwischen Schilden-und Schuhmannstraße. Dabei sah die erste Variante einen bestandsnahen Ausbau vor. Die zweite Variante erwägt einen Ausbau im Bestand, welche auch von der Stadtverwaltung bevorzugt werde. Dabei ist kein Eingriff in die Bahnübergangssicherungsanlage erforderlich. Die dritte Variante würde dies bedingen und erfordere eine Genehmigung seitens der Landeseisenbahnaufsicht, was den Bau um weitere 1,5 Jahre verschieben würde. Der Bau wurde im vergangenen Stadtrat beschlossen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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