Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma ist ab Montag dicht
Region Umland Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma ist ab Montag dicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:04 06.05.2016
Bis August 2017 ist die Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma wegen Straßenbau gesperrt.  Quelle: Foto: Archiv
Anzeige
Pirna

 Ab Montag ist die Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma dicht. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) beginnt mit der Sanierung der Staatsstraße S 183. Im 1. Bauabschnitt erfolgt der grundhafte Ausbau ab dem Ortseingang aus Richtung Kreischa. Dieser erstreckt sich auf rund 420 Meter und reicht bis zur Ortsmitte. Im Zuge des Bauvorhabens werden die Kreuzungen zur Grimmschen Hauptstraße (K 9007) und zur Cunnersdorfer Straße (K 9022) umgestaltet. Zudem bekommt die Ortsdurchfahrt neue Gehwege und fünf neue Stützmauern. Im Zuge des Straßenbaus werden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen neu verlegt. Und die Stadt Glashütte lässt in ihrem Ortsteil die Straßenbeleuchtung entlang der S 183 in diesem Bauabschnitt erneuern. „Allein die Bauarbeiten, die vom Lasuv vergeben wurden, haben ein finanzielles Volumen von circa 1,2 Millionen Euro. Die Gemeinde ist mit rund 500 000 Euro an diesen Kosten beteiligt“, teilte Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert mit.

Um die Behinderungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, lässt das Landesamt nicht komplett auf dem gesamten ersten Bauabschnitt bauen. Sondern die Strecke ist in fünf Teilabschnitte eingeteilt, die jedoch jeweils voll gesperrt sind. Die erste Baustelle umfasst den Knotenpunkt der S 183 mit der Grimmschen Hauptstraße und reicht bis an die Schloßgasse. Dort beginnen am Montag die Bauarbeiten. Rund 16 Wochen Bauzeit sind für Kanalarbeiten, Leitungsverlegungen und den Bau einer Stützwand veranschlagt.

Im zweiten Teilabschnitt erstreckt sich das Baufeld von der Schlossgasse bis an die Neue Straße. Rund neun Wochen werden sich die Bauarbeiter in diesem Bereich aufhalten. Danach schließt sich der dritte Teilabschnitt an, der die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs mit der Cunnersdorfer Straße umfasst. Acht Wochen sollen diese Arbeiten andauern. Dann ist erst einmal Winterpause.

Sobald die Witterung es Anfang 2017 zulässt, geht es mit dem vierten Teilabschnitt weiter. Dieser sieht den Ausbau der Anbindung der Cunnersdorfer Straße vor. Vier Wochen sollen die Bauarbeiten dafür dauern. Im Anschluss daran wird der fünfte und letzte Teilabschnitt realisiert. Dieser reicht von der neu gestalteten Kreuzung bis zur Schloßgasse. Hier sind umfangreiche Arbeiten an Kanälen und Leitungen vorgesehen, die rund 19 Wochen Bauzeit in Anspruch nehmen. Bis August 2017 sollen die Arbeiten beendet sein, informierte das Lasuv.

Autofahrer müssen während des gesamten Zeitraumes ab Montag bis August nächsten Jahres längere Wege in Kauf nehmen. Für den Durchgangsverkehr von Schmiedeberg nach Kreischa und umgekehrt ist eine Umleitung großräumig über die B 170 ausgeschildert. Der übrige Verkehr aus Richtung Kreischa und den dortigen Nebenstrecken in Richtung Süden wird über Hirschbach (K 9023) und Dippoldiswalde (S 190) umgeleitet. Kraftfahrer, die aus den südlichen Regionen Schmiedeberg und Glashütte kommen, müssen die S 190 oder die Müglitztalstraße (S 178) über Hausdorf nehmen, um nach Kreischa zu gelangen.

Von Silvio Kuhnert

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Radsportler des SSV Heidenau haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Sie suchen Unterstützung für den Kauf eines eigenen Derny-Motorrades. Bislang sind sie darauf angewiesen, dass andere Vereine eines dieser Fahrzeuge zu Wettkämpfen mitbringt. Jeder der die Abteilung unterstützen möchte, kann nun auf 99funken.de Geld dafür spenden.

07.05.2016

Die öffentliche Phase für die Umweltverträglichkeitsprüfung der Staustufe bei Decin steht vor dem Abschluss. Nur noch bis 9. Mai sind Stellungnahmen zu dem Projekt möglich. Die Kritik in Deutschland reißt nicht ab, Tschechien hält das für weitgehend unbegründet.

06.05.2016
Umland Agrargenossenschaft Oberes Elbtal - Sächsische Schweiz bekommt „Milchzapfstelle“

Reinhardtsdorf-Schöna in der Sächsischen Schweiz bekommt einen eigenen Milchautomaten zum Selberzapfen. Damit könne rund um die Uhr naturbelassene, frische Rohmilch abgefüllt werden. Am 23. Mai wird der Automat in Betrieb genommen.

05.05.2016
Anzeige