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Oberhermsdorf bekommt Kreisel - Finanzierung durch Zuschuss vom Freistaat gesichert

Oberhermsdorf bekommt Kreisel - Finanzierung durch Zuschuss vom Freistaat gesichert

Ein Unfallschwerpunkt kann in der Stadt Wilsdruff entschärft werden. Vom Freistaat erhielt Bürgermeister Ralf Rother (CDU) Fördermittel, um einen Kreisel an der Kreuzung Haupt-/Kleinopitzer/Braunsdorfer und Kesselsdorfer Straße im Ortsteil Oberhermsdorf zu bauen.

Den entsprechenden Bescheid über 459 000 Euro brachte Staatssekretär Roland Werner (FDP) gestern vorbei.

"Die Verbesserung des kommunalen Straßennetzes ist und bleibt eine wichtige Aufgabe. In diesem Fall trägt das Bauvorhaben auch zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bei", sagte Werner bei der Übergabe des Zuschusses.

Das Bauvorhaben wollen die Stadt Wilsdruff und der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gemeinsam in Angriff nehmen. Weil die Sichtverhältnisse in dem Kreuzungsbereich schlecht sind, kam es in der Vergangenheit wiederholt zu Unfällen. "Durch die grundhafte Erneuerung der beiden Kreisstraßen und dem damit verbundenen Umbau des Knotenpunktes wird dieser Bereich verkehrssicher gestaltet", teilte das Verkehrsministerium mit.

Die Baukosten betragen insgesamt rund 900 000 Euro. Der Freistaat übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Den Rest teilen sich die Stadt und der Landkreis. "Der Anteil der Stadt Wilsdruff an den Gesamtkosten liegt bei zirka 300 000 Euro", informierte Rother. Mit dem Geld werden Gehwege gebaut, die Straßenbeleuchtung und Entwässerung erneuert.

Für das Stadtoberhaupt hat das Vorhaben große Priorität. Um eine Realisierung zu beschleunigen, ist Rother auf den Landkreis zugegangen. "Die Besonderheit an dem Gemeinschaftsvorhaben ist die Planung und Gesamtdurchführung inklusive Bau einer Kreisstraße durch die Stadt Wilsdruff", berichtete der Rathauschef.

Wann es genau losgeht, steht allerdings noch nicht fest. "Die Baumaßnahme wird jetzt ausgeschrieben", so Rother. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wann der Bautrupp aber anrücken kann, hängt von der großen Nachbarstadt Freital ab. Sie bringt derzeit den letzten Abschnitt auf der Weißiger Straße auf Vordermann. Seit Montag bis zum 22. November ist sie im Abschnitt zwischen Hausnummer 83 und dem Beginn des Waldes voll gesperrt. Die Umleitung führt über Oberhermsdorf. "Hier ist eine enge Abstimmung erforderlich, um den Verkehr nicht zu behindern", so Rother.

In Oberhermsdorf wird eine Bauzeit von sechs Monaten anvisiert. Vollsperrungen soll es nur temporär geben. Gebaut wird halbseitig. Ampeln regeln den Verkehr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2014

Silvio Kuhnert

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