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Nudossi gibts jetzt auch im Glas

Neue Verpackung aus Freital Nudossi gibts jetzt auch im Glas

Die Nuss-Nougat-Creme Nudossi gibt es künftig auch im Glas. Bislang war der von der Sächsischen und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG produzierte Brotaufstrich nur in Plastikbechern in den Regalen der Kaufhallen zu finden. In rund acht Wochen kommt die Haselnusscreme nun auch im Glasbecher auf den Markt.

Das Nudossi-Glas wird dieser Tage in Freital produziert – zunächst 200 000 Stück.

Quelle: Silvio Kuhnert

Freital. Die Nuss-Nougat-Creme Nudossi gibt es künftig auch im Glas. Bislang war der von der Sächsischen und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG produzierte Brotaufstrich nur in Plastikbechern in den Regalen der Kaufhallen zu finden. In rund acht Wochen kommt die Haselnusscreme nun auch im Glasbecher auf den Markt. Die Gläser dafür stammen aus Freital, und zwar aus der Glashütte an der Dresdner Straße. „Was die Glasproduktion angeht, war es uns wichtig, auf einen regionalen Hersteller zu setzen und somit auch die Wirtschaft in der Region zu unterstützen“, sagt Nudossi-Geschäftsführer Thomas Hartmann.

Der kurze Weg zwischen dem Schmelzofen für die neue Verpackung und der Füllstation in Radebeul war ein Grund, warum die Wahl auf die Glashütte in Freital fiel. Ein anderer war die geringe Stückzahl, mit der die Produktlinie startet. „Bei 200 000 Stück bewegen sich andere nicht aus dem Bett“, meint Hartmann. Im Jahr 2015 hatte er den Kontakt zu den Freitalern gesucht.

Die Glashütte Freital blickt auf mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Glasherstellung zurück. Im Jahr 1802 wurde sie als Königliche Friedrich-Hütte im Stadtteil Döhlen gegründet. Seither produziert sie Behälterglas wie Wein-, Saft- und Ölflaschen. „Wir sind eines der kleinsten Glaswerke in Deutschland und auf die Fertigung von kleinen bis mittelgroßen Serien spezialisiert“, berichtet Geschäftsführer Hans-Bernhard Führ, der vor allem Kleinwinzer beliefert.

86 Mitarbeiter zählt das Unternehmen, das seit 2013 eine hundertprozentige Tochter der P-D Industriegesellschaft ist. „Rund 78 Millionen Behälter verlassen unser Werk jährlich“ informiert Führ. Die Produktpalette umfasst 135 standardisierte und individuelle Flaschen und Gläser mit einem Fassungsvermögen von 100 Millilitern bis zu einem Liter. „Zur Herstellung verwenden wir 70 Prozent Scherben und das kontinuierlich“, so Führ. Deshalb sei es wichtig, dass die Verbraucher strikt auf die Trennung von Braun-, Weiß- und Grüngläsern bei der Entsorgung ihres Altglases achten.

Die Glashütte erfüllt auch individuelle Wünsche. „Wir wollten eine eigene Glasform machen“, erklärt Nudossi-Chef Hartmann. Über ein Jahr lang habe man getüftelt und den ersten Glasentwurf glattweg an der Technik vorbei geplant: Das Glas war zu ballig und ließ sich nicht maschinell etikettieren.

Die jetzige Version ist schlanker und gerader. Sie fasst 300 Gramm, und an der Seite ist das Wort Nudossi eingeprägt. Für die Füllung schuf der Süßwarenhersteller extra eine neue Maschine an. Rund 280 000 Euro hat Nudossi in die Entwicklung des eigenen Glases investiert.

Das Nudossi-Glas wird den klassischen Plastikbecher nicht ersetzen. Auch beim Inhalt handelt es sich nicht um die klassische Nuss-Nougat-Rezeptur. Vom Haselnussgehalt her ist der neue Brotaufstrich an den Klassiker angelehnt, doch der Anteil der Fettbasen ist anders. „Wir trennen uns von den bösen Fetten und verwenden nachhaltige Rohstoffe“, so Hartmann. Was sich im Preis widerspiegelt. Das Produkt wird teurer als die Klassikversion. Mit dem Glas möchte Nudossi vor allem in den alten Bundesländern sowie auf dem europäischen Markt neue Kunden gewinnen.

Von Silvio Kuhnert

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