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Neuer Radweg „Am Gottesacker“

Schotterpiste wird saniert Neuer Radweg „Am Gottesacker“

Fast jeder in Radebeul kennt diesen Weg am Gottesacker. Mit dem Fahrrad ist er eine gute Verbindung zwischen Radebeul Ost und West, fern von Ampeln, Straßenbahn und den Staus auf den Straßen. Aber schon lange stellt der Gottesacker für die Fahrradfahrer eine Herausforderung dar. Das soll sich jetzt ändern.


Quelle: Annette Lindackers

Radebeul. Fast jeder in Radebeul kennt diesen Weg am Gottesacker. Mit dem Fahrrad ist er eine gute Verbindung zwischen Radebeul Ost und West, fern von Ampeln, Straßenbahn und den Staus auf den Straßen.

Er wird aus diesem Grunde auch viel von Schülern als sicherer Radweg genutzt. Aber schon lange stellt der Gottesacker für die Fahrradfahrer eine Herausforderung dar, denn für sie gilt es, auf der unebenen Schotterpiste den unzähligen Schlaglöchern auszuweichen, die nach Regengüssen zu dicken Pfützen anschwellen.

Auch hat sich die Strecke während der Vollsperrung der Kötzschenbrodaer Straße im vergangenen Jahr als Alternativstrecke für ungeduldige Autofahrer etabliert. Ein reiner Radweg ist der Gottesacker also schon lange nicht mehr.

Das soll nun bald ein Ende haben. Denn der Radebeuler Stadtrat wird auf seiner heutigen Sitzung über die Zukunft des Gottesackers beraten. Das Plenum soll dann auch gleich den Auftrag für die notwendigen Bauleistungen vergeben, um den Radweg neu zu bauen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 285 000 Euro. Davon schießt der Freistaat Sachsen
90 Prozent als Fördermittel zu.

Geplant ist, einen drei Meter breiten Radweg auf der Länge von 880 Metern zu bauen. Die Randstreifen des neuen Radweges werden begrünt. Weiterhin ist der Einbau von Mastfundamenten und Kabelschächten entlang des Radeweges vorgesehen. In einem Folgeprojekt wird die Piste schließlich beleuchtet.

Noch in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Wenn das Wetter für die Bauleute mitspielt, könnte der neue Radweg eventuell schon
gegen Ende des Jahres wieder befahrbar sein.

Stadtrat Jens Baumann (CDU) begrüßt das Vorhaben sehr und freut sich, dass es jetzt losgeht. „Der Radweg ist wichtig für die Schüler“, sagt Jens Baumann. „Er ist aber auch als innerstädtischer Weg für alle gut geeignet.“ Auf diese Weise sind nach seinem Dafürhalten die Fahrradfahrer sehr gut und sicher separiert vom Verkehr. Er hofft auch auf baldige Beleuchtung des Weges.

Heinz-Jürgen Thiessen, Stadtrat für das Bürgerforum/Grüne, ist mit dem Neubau des Radweges ebenfalls sehr einverstanden. Wenngleich seiner Meinung nach der Bau schon viel früher hätte beginnen können.

Von Annette Lindackers

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