Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -11 ° wolkig

Navigation:
Google+
Neue Königsbrücker Schule ist fast fertig

Bald muss angebaut werden Neue Königsbrücker Schule ist fast fertig

Fast zwei Jahrzehnte lang ging es, wenn von Schulen im ländlichen Raum oder in kleineren Städten die Rede war, meistens um Schließungen. Seit einiger Zeit gibt es dank gestiegener Geburtenzahlen aber auch wieder die entgegengesetzte Variante – nämlich dass Schulgebäude erweitert oder neu errichtet werden.

Fast zwei Jahrzehnte lang ging es, wenn von Schulen im ländlichen Raum oder in kleineren Städten die Rede war, meistens um Schließungen. Seit einiger Zeit gibt es dank gestiegener Geburtenzahlen aber auch wieder die entgegengesetzte Variante.

Quelle: dpa-Zentralbild

Königsbrück. Fast zwei Jahrzehnte lang ging es, wenn von Schulen im ländlichen Raum oder in kleineren Städten die Rede war, meistens um Schließungen. Seit einiger Zeit gibt es dank gestiegener Geburtenzahlen aber auch wieder die entgegengesetzte Variante – nämlich dass Schulgebäude erweitert oder neu errichtet werden. So auch in Königsbrück, wo in den letzten Monaten direkt an der Bundesstraße 97 ein neues Haus für die Oberschule emporgewachsen ist.

Wobei die Schülerzahlen in der Heidestadt zur Zeit der Beschlussfassung gar nicht der ausschlaggebende Grund für die Bauentscheidung waren. Vielmehr wurde „im Zuge der Ertüchtigung des bestehenden Altbaus im Juli 2014 eine schwere Schädigung der Deckenkonstruktion in großen Teilen beider Obergeschosse festgestellt“, wie es in einer Beschlussvorlage des Bautzener Kreistags vom Februar 2015 hieß. Vor den Kreisräten – die Schule befindet sich in Trägerschaft des Landkreises – stand die Frage: Sanierung oder Neubau? Nach Anhörung von Stadt und Schulleitung entschied sich der Kultur- und Bildungsausschuss für Letzteres, zumal nahezu identische Kosten ermittelt worden waren.

Seit dem 1. Spatenstich im September 2016 geht es nun zur Sache. „Die Arbeiten liegen voll im Plan, Ende März wird der Baukörper fertiggestellt sein“, erklärt Bauleiter Andreas Hantschke vom beauftragten Planungsbüro Gumpert aus Wittichenau. An die eigentlichen Bauarbeiten schließt sich dann die zweimonatige Ausstattungsphase an, in der die Schulräume eingerichtet und möbliert werden. Parallel erfolgt die Gestaltung der Außenanlagen. Die Aufnahme des Schulbetriebs erfolgt mit dem Beginn des Schuljahres 2018/19. Die Schülerinnen und Schüler können dann in einem modernen, lichtdurchfluteten dreigeschossigen Schulhaus lernen. Ein Glasbau verbindet die neue Schule mit der Turnhalle, in der sich neben der Sportfläche auch einige Fachkabinette befinden.

Mittlerweile gewinnt nun auch der Fakt der steigenden Schülerzahlen an Bedeutung, denn: der Schulneubau ist für einen einzügigen Betrieb konzipiert. Allerdings wird mehr Raum benötigt, da bereits in den letzten drei Schuljahren jeweils zwei fünfte Klassen aufgenommen wurden. Deshalb werden die Unterrichtscontainer nach der Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes noch in Nutzung bleiben. „Die Planung erfolgt so, dass eine spätere Erweiterung zur Zweizügigkeit problemlos möglich ist“, hatte der damalige Landratsbeigeordnete Steffen Domschke bereits 2015 versichert. Und diese Option wird der Landkreis jetzt wohl ziehen müssen, auch wenn es dazu noch keinen Beschluss gibt. Bei den Baukosten zeichnet sich eine leichte Erhöhung gegenüber der ursprünglich geplanten Summe ab. Die Mehrkosten belaufen sich auf 126 000 Euro und somit auf circa drei Prozent der Plansumme. „Die Mehraufwendungen ergaben sich durch Veränderungen der Gesetzeslage in Bezug auf den Brandschutz und als Ergebnis behördlicher Prüfungen und Auflagen“, so der Leiter des Gebäude- und Liegenschaftsamtes, Valentin Opitz.

Von Uwe Menschner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Umland

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr