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Neue Klinik: Epilepsiezentrum Kleinwachau lädt zur Besichtigung ein

Tag der offenen Tür Neue Klinik: Epilepsiezentrum Kleinwachau lädt zur Besichtigung ein

Ärzte und Patienten warten gleichermaßen auf die Fertigstellung des Klinikneubaus in Kleinwachau. Am 31. März soll er offiziell eröffnet und am Tag darauf, am 1. April, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An diesen beiden Terminen lässt Martin Wallmann, Geschäftsführer des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau, nicht mehr rütteln.

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Mit dieser Bauwand machen die Kleinwachauer jedem unmissverständlich klar, wie wichtig ihnen der Klinikneubau dahinter ist.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg. Ärzte und Patienten warten gleichermaßen auf die Fertigstellung des Klinikneubaus in Kleinwachau. Am 31. März soll er offiziell eröffnet und am Tag darauf, am 1. April, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An diesen beiden Terminen lässt Martin Wallmann, Geschäftsführer des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau, nicht mehr rütteln. Selbst wenn die neue Klinik dann noch nicht in arbeitsfähig sein sollte, weil vielleicht letzte Restarbeiten noch nicht beendet sind. Denn noch fehlt wetterbedingt ein Teil der Fassadendämmung.

„Das, was wir dort zeigen können, ist auf jeden Fall sehr, sehr schön. Da lacht einem das Herz und man ist geneigt, den Ärger zu vergessen, der mit dem Bau verbunden war“, so Wallmann. „In der neuen Klinik schaffen wir sehr gute Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die eigentlich keiner haben will“, setzt er hinzu. Gemeint sind Menschen mit komplexen Behinderungen und Epilepsie.

Ende März 2015 war der mit reichlich 4,9 Millionen Euro veranschlagte Erweiterungsbau am Fachkrankenhaus für Neurologie mit einem ersten Spatenstich offiziell gestartet worden. Aus gutem Grund hatte an diesem Tag auch die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) zum Spaten gegriffen, denn der Freistaat unterstützt den Neubau zu 80 Prozent. Auf drei Etagen soll er nach der Fertigstellung genug Raum für Behandlung, Ergotherapie, Seelsorge und eine Allgemeinarzt-Praxis bieten. Eigentlich war geplant, den Neubau schon Anfang diesen Jahres dem medizinischen Personal zu übergeben. Dass das nicht geklappt hat, weil die Bauleute in Verzug gekommen sind, grämt den Geschäftsführer mächtig. Jetzt ist es nun auch noch der Dauerfrost, der ihm Sorgen macht. Immerhin kommen unabhängig vom Winterwetter die Innenarbeiten gut voran. So klingt in seiner Einladung zum Tag der offenen Tür am 1. April, die er vor allem an alle Radeberger, Liegauer, Langebrücker und Wachauer richtet, eine gehörige Portion Stolz mit. Sie sollen sich an diesem Sonnabend von 10 bis 16 Uhr ruhig überzeugen, von dem was Kleinwachau zu bieten hat. „Das ist eine einmalige Gelegenheit zur Besichtigung, die so nicht wiederkommt“, ergänzt Pressesprecher Alexander Nuck. Startpunkt für öffentliche Führungen um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr ist der Infopunkt im Foyer des Neubaus. Aber nicht nur in der Klinik mit der neuen Station 5 gibt es Interessantes zu sehen, sondern auch in den anderen Einrichtungen des Epilepsiezentrums. Auch sie sind an diesem Tag der Öffentlichkeit zugänglich. Außerdem findet zeitgleich im Werkstattsaal das 19. Kleinwachauer Epilepsiesymposium statt. Sein Thema: „Der behinderte epilepsiekranke Mensch: Diagnostische und therapeutische Fortschritte“. „Zu den Vorträgen sind Kapazitäten aus ganz Deutschland eingeladen“, so Wallmann. Die Veranstaltung beginnt 8.30 Uhr. Interessenten haben bis 9 Uhr oder um 11.30 Uhr nach der Pause Zutritt. Für hungrige Gäste gibt es in der neuen Cafeteria im Brunnenhaus sogar eine kostenlose Kartoffelsuppe. bl

Von Bernd Lichtenberger

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