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Neue Fußböden kommen nicht vor Sommer 2018

Pirnaer Diesterweg-Grundschule Neue Fußböden kommen nicht vor Sommer 2018

Die schrittweise Sanierung der Copitzer Grundschule an der Professor-Roßmäßler-Straße geht voran. Nachdem der Speisesaal und der Pausenhof erneuert wurden, sollen ab Mitte 2018 die schadstoffbelasteten Bodenbeläge erneuert werden. Dazu muss die Grundschule in einen Interimsbau umziehen.

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Baustellenbesichtigung sanierte Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz

Quelle: Junes Semmoudi

Pirna. Pflastersteine statt Matsch und Pfützen: Pirnas OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) stand am 27. November zum ersten Mal auf dem neu gestalteten Pausenhof der Copitzer Diesterweg-Grundschule. „Es wird, Schritt für Schritt“, stellte das Stadtoberhaupt fest. Seit 2014 wird das Schulgebäude an der Professor-Roßmäßler-Straße etappenweise saniert, die Fortschritte werden allmählich sichtbar: Wo nun das neue, farbige Pflaster verlegt ist, war vorher eine Schotterfläche, „die sich noch vor dem Umbau nach jedem Regen in ein pfützenartiges Meer verwandelte“, berichtete Stadtsprecher Thomas Gockel. Ein neues Abflusssystem soll dies in Zukunft verhindern und den Pausenhof trocken halten.

An den gepflasterten Bereich schließt sich eine neue Weitsprung- und Laufanlage für den Schulsport sowie eine neue Feuerwehrzufahrt an. Zudem gibt es künftig ein grünes Klassenzimmer. Im Schatten unter Bäumen und Sträuchern kann an warmen Tagen der Unterricht im Freien stattfinden. Des Weiteren steht ein neu errichteter Spielplatz zum Toben in der Hofpause für die Grundschüler bereit.

Im Zuge der jetzt beendeten Bauarbeiten wurden auch die Schulküche und der Speiseraum saniert. Der ehemals hohe Lautstärkepegel soll der Vergangenheit angehören. So wurde die Decke und Teile der Wandflächen mit Lärmabsorbern ausgestattet, die den Schall minimieren. Erneuert und teilweise erweitert wurden darüber hinaus die Umkleide- und die Sanitärräume in der angrenzenden Turnhalle.

Im Rahmen der energetischen Sanierung besitzt der Schulkomplex nun ein modernes Blockheizkraftwerk, mit dem künftig auch die noch im Bau befindliche Kindertagesstätte nebenan mit Energie versorgt wird. Die Kosten für den ersten Sanierungsabschnitt betrugen rund 1,4 Millionen Euro.

Allerdings ein großes Problem bleibt bestehen: Die Parkettfußböden in den Klassenzimmern dünsten weiterhin den Schadstoff Naphthalin aus, der in Verdacht steht, gesundheitsgefährdend zu sein. Durch neue Bodenbeläge konnten diese Ausdünstungen aus der Turnhalle und dem Speiseraum verbannt werden. Im nächsten Sanierungsschritt soll dies auch in den Unterrichtsräumen passieren. Bis der Einbau neuer Fußböden jedoch erfolgen kann, werden 33 mobile Raumluftfilter, die Naphthalinwerte in den Klassenräumen niedrig halten. „Im Sommer konnten die Klassenräume noch gelüftet werden, um die Werte zu reduzieren. Dies ist im Winter eher problematisch“, sagte Gockel. Daher kommen die Luftfilter zum Einsatz – Kostenpunkt rund 110 000 Euro.

Die Finanzierung der Fußbodensanierung wird derzeit mit den Fördermittelgebern abgestimmt. „Die Planungen sind schon weit fortgeschritten“, erklärte Bauplaner Eckhard Paul. „Damit die Schule mit neuen Fußböden ausgestattet werden kann, müssen die Schüler aus dem Gebäude ausziehen.“ Frühestens ab Sommer 2018 soll dies geschehen. Derzeit steht ein Interimsbau aus Schulcontainern im Gespräch, der auf dem Außengelände des angrenzenden Schulhorts errichtet werden soll, so Paul.

Von Junes Semmoudi

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